2016 – Der große Jahresrückblick

Noch ein paar Stunden und 2016 stempelt ab, um an 2017 zu übergeben. Das ist der perfekte Zeitpunkt, die vergangenen 366 Tage noch einmal Revue passieren zu lassen. Ich präsentiere euch meinen popkulturellen Jahresrückblick mit den Highlights in Sachen Musik, Kino, Videospiele und mehr!

 

Der Stern schrieb „2016 hinterlässt Narben“, RP Online titelte mit „Der Rückblick auf ein hässliches Jahr“ und das Stader Tageblatt fragte „Ist das Jahr nicht mehr zum Aushalten?“. 2016 hätte durchaus besser laufen können. Mit unter anderem Prince, Leonard Cohen, Muhammad Ali, David Bowie und Bud Spencer sind gefühlt so viele große popkulturell relevante Persönlichkeiten wie noch nie zuvor von uns gegangen. Namen wie Erdogan, Putin, Trump oder Petry fielen immer wieder im Zusammenhang mit schlimmen politischen Entwicklungen. Syrien, Flüchtlingskrise, Selbstmordanschläge, Silvesternacht, Zika-Virus, Brexit, Ansbach, Polizeigewalt – die Stichwortliste aus denen man einen der negativsten Abgesänge überhaupt auf das Jahr 2016 formulieren könnte, scheint endlos zu sein. Kann man sich in Zeiten wie diesen überhaupt noch erlauben, in von der Unterhaltungsindustrie gesponserten Eskapismus abzudriften? Sollte man den Controller, die Fernbedienung, das Buch oder die Kopfhörer nicht so langsam zur Seite legen und sich darüber Gedanken machen, was man tun kann, um die Gut-Scheiße-Waage zumindest wieder auszugleichen? 2017 müssen wir alle aktiv werden. Jeder auf seine persönliche Art und Weise. Denn 2016 ist Geschichte, aber 2017 schreiben wir sie neu. Und ich bin optimistisch, dass wir das gemeinsam packen werden!

 

„If you thought 2016 was bad – I’m releasing an album in 2017“, schrieb James Blunt Mitte Dezember auf Twitter. Hätte er das mal lieber schon 2016 getan, denn zumindest die Unterhaltungsindustrie hat im chinesischen Jahr des Affen dermaßen gut abgeliefert, dass der eine oder andere zusätzliche Rohrkrepierer nicht ins Gewicht gefallen wäre. Es wurden so viele gute Filme, Platten, Comics, Bücher und Videospiele veröffentlicht und Konzerte, Ausstellungen und Live-Events veranstaltet, dass man gar nicht glauben kann, dass die Menschheit so schlimm ist. Entsprechend möchte ich euch auch dieses Jahr meine persönlichen Höhepunkte, welche mich im Laufe der zurückliegenden zwölf Monate begeistert haben, nicht vorenthalten. Und wie jedes Jahr gilt auch dieses Mal wieder: Die Ranglisten spiegeln ausschließlich meinen persönlichen Geschmack und keine allgemeingültige qualitative Einordnung wieder. Darüber hinaus war es mir gar nicht möglich, jede wichtige Veröffentlichung zu konsumieren, weshalb Spiele wie „Overwatch“, „The Banner Saga 2“ und „Inside“ ebenso wenig Beachtung finden wie die Biografie von Bruce Springsteen oder Filme wie „Doctor Strange“ und „Toni Erdmann“. Doch nun habt viel Spaß mit meinem Jahresrückblick und einen großartigen Rutsch ins Jahr 2017!

 

Filme

  1. Demolition – Liebe und Leben
  2. Deadpool
  3. Dope
  4. Umweg nach Hause
  5. High-Rise
  6. Green Room
  7. The Hateful Eight
  8. The First Avenger: Civil War
  9. Tallulah
  10. The Big Short
  11. 10 Cloverfield Lane
  12. Bauernopfer – Spiel der Könige
  13. Rogue One: A Star Wars Story
  14. The Revenant
  15. Pets
  16. Hail, Caesar!
  17. Tschick
  18. Eddie the Eagle
  19. Zoomania
  20. Whiskey Tango Foxtrot
  21. West Coast
  22. Erschütternde Wahrheit
  23. Creed
  24. Ein Hologramm für den König
  25. Der Nachtmahr

Filmgurken des Jahres: „Dirty Grandpa“, „Gut zu Vögeln“, „Gods Of Egypt“, „Auferstanden“, „XOXO“, „Teenage Mutant Ninja Turtles 2: Out of the Shadows“, “Suicide Squad” & “Batman v Superman: Dawn Of Justice

 

Was ist funk?

„Was ist funk?“, fragten uns ARD und ZDF im September. „Interessiert uns nicht“, schien die Antwort der 14- bis 29-Jährigen zu sein, für die das neue Content-Netzwerk der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auf die Beine gestellt wurde. Statt auf einen neuen Jugendsender, der lange Zeit im Gespräch war, konzentrierten sich die Macher auf das, was es schon vor funk gab: Formate von gestandenen Internetpersönlichkeiten, die funk weder entdeckt noch großgemacht hat. Die Rocket Beans produzieren den geistigen Nachfolger von „Game One“, Visa Vie interviewt Rapperinnen und Rapper, Philipp Walulis darf wieder ran und die Binge Boys aka Zweidrittel von Radio Nukular bekommen Podcast Nummer 92 gesponsert. Das sind alles gute Leute mit guten Projekten, aber so war es auch schon vor funk.

 

Comics/Graphic Novels

  1. Nils Oskamp „Drei Steine“
  2. Rafael Albuquerque & Mike Johnson „ei8ht: Gestrandet“
  3. Midnighter: Gnadenlos
  4. Green Lantern: Der Abtrünnige
  5. Batman: Europa
  6. Catherine Meurisse „Die Leichtigkeit“
  7. Vision: Eine (fast) normale Familie
  8. Old Man Logan: Die Rückkehr
  9. Secret Wars
  10. Attack On Titan: Before The Fall (Band 4)
  11. Batman: Superschwer
  12. Batman: Dark Knight III
  13. Black Panther: Wer ist Black Panther?
  14. Star Trek – The Next Generation: Hive
  15. Spider-Gwen: Von allen gejagt
  16. Howard The Duck: Ein Erpel für alle Fälle
  17. Uncanny Inhumans: Kampf gegen die Zeit
  18. Robin War
  19. Batgirl – Die neuen Abenteuer: Willkommen in Burnside!
  20. Thanos: Die Infinity-Allianz

Comicgurken des Jahres: „Bizarro“, „Convergence – Kampf der Welten“ & „Batman/Teenage Mutant Ninja Turtles“

 

Episches Interview!

Im März musste sich Backspin-Chefredakteur Niko Hüls von einem aufgebrachten Fler zur Schnecke machen lassen. Das knapp eineinhalbstündige „Gespräch“ war das wohl diskussionswürdigste Stück HipHop-Journalismus des Jahres und ist nur noch als „Episches Interview!“ bekannt.

 

Bücher

  1. Heinz Strunk „Der goldene Handschuh“
  2. Anneliese Mackintosh „So bin ich nicht: (Gretas Story)“
  3. Kate Tempest „Worauf du dich verlassen kannst“
  4. André Kubiczek „Skizze eines Sommers“
  5. Laura Jane Grace „Tranny: Confessions of Punk Rock’s Most Infamous Anarchist Sellout”
  6. Ronja von Rönne „Wir kommen“
  7. Shindy & Josip Radovic „Der Schöne und die Beats“
  8. Shahak Shapira „Das wird man ja wohl noch schreiben dürfen!: Wie ich der deutscheste Jude der Welt wurde“
  9. Nick Cave „The Sick Bag Song: Das Spucktütenlied“
  10. Silla “Vom Alk zum Hulk: Es war einmal in Südberlin“

Buchgurken des Jahres: Isayama, Kawakami & Murata „Attack On Titan – The Harsh Mistress Of The City 2“, Greg Cox “Star Trek: Früher war alles besser”, PietSmiet & Christian Lütjens „Total verzockt: Das PietSmiet 1 x 1” & Lil Wayne „Gone ‚Til November: A Journal of Rikers Island”

 

Virtual Reality kommt endlich im Wohnzimmer an

Nachdem in der ersten Hälfte dieses Jahrzehnts Milliardenbeträge für Oculus Rift und HTC Vive über den Tisch gereicht wurden, machte Sony Mitte Oktober den Sack zu und veröffentlichte mit der PlayStation VR die erste Virtual-Reality-Brille für den großen Verbrauchermarkt. Nach nur kurzer Zeit war die für 399 Euro – im Vergleich zur Konkurrenz – sehr günstig angebotene Hardware ausverkauft. Sehr ärgerlich, denn wenig später tauchten erste Modelle zu Wucherpreisen bei Drittanbietern auf. Die Brille an sich wurde von Kritikern und Spielern sehr positiv aufgenommen, nur der Mangel an vollwertiger Software bemängelt. Der große Hype um Virtual Reality ist 2016 dennoch abgeflaut. Es wird sich zeigen, ob das Feuer mit großen Spieletiteln und den Konkurrenzmodellen wieder angefacht werden kann.

 

Ausstellungen

  1. Stanley Kubrick: The Exhibition (Contemporary Jewish Museum, San Francisco)
  2. Global Games (ZKM, Karlsruhe)
  3. Anton Corbijn: Retrospective (C/O Berlin, Berlin)
  4. World Press Photo Exhibition 2016 (Pressehaus Gruner + Jahr, Hamburg)
  5. Global Control And Censorship (ZKM, Karlsruhe)
  6. Oh Snap! West Coast Hip Hop Photography (California African American Museum, Los Angeles)
  7. Ways Of Looking – Rahmen und Rahmungen zwischen Digital und Analog (E-Werk, Freiburg)
  8. Henrik Hakansson “A Tree (Suspended)” (Kunstverein Freiburg)
  9. New Sensorium: Exiting from Failures of Modernization (ZKM, Karlsruhe)
  10. Freiburger Kunstnacht – Zeitverschwendung (E-Werk, Freiburg)
  11. Trans/Position: Saarbrücken – Freiburg (E-Werk, Freiburg)
  12. Jonatan Alcina „Ansichten eines Reisenden“ (Fritz‘ Galerie, Freiburg)
  13. Sam Lewitt. More Heat Than Light (Kunsthalle, Basel)
  14. Rush Will Take You to Funkytown! (99 Plymouth, New York)
  15. This Was Tomorrow: Reinventing Architecture 1953 – 1978 (Schweizerisches Architekturmuseum, Basel)

 

Jan Böhmermann

Nachdem Jan Böhmermann bereits 2015 mit #Varoufake und seinem Rapsong „Ich hab Polizei“ für Kontroversen sorgte, lieferte er 2016 doppelt so heftig ab. Zum einen legte er sich mit seinem Gedicht „Schmähkritik“ mit dem türkischen Präsidenten Erdogan an, was in einer Staatsaffäre mündete, die sogar Angela Merkel ins Schwitzen brachte, zum anderen zeigte er unter dem Titel #Verafake auf, wie es hinter den Kulissen von „Schwiegertochter gesucht“ zugeht.

 

sonstige Veranstaltungen

  1. WWE Live (Festhalle, Frankfurt)
  2. WWE Live (Olympiahalle, München)
  3. WWE Road To Wrestlemania Tour (Mannheim, SAP Arena)
  4. wXw Shotgun Live Tour (Bürgerzentrum Südstadt GmbH, Karlsruhe)
  5. Heinz Strunk Lesung (Peterhof, Freiburg)
  6. Badesalz (Paulussaal, Freiburg)
  7. Katrin Bauerfeind Lesung (E-Werk, Freiburg)
  8. Freiburg stimmt ein! 2016
  9. Local Comedy (Anna O’Briens, Honolulu)
  10. Street Food Market (Messe, Freiburg)

 

Das WWE Network startet in Deutschland

Nachdem bereits seit dem 24. September 2014 der Video-Streaming-Service von WWE für Einwohner der USA zur Verfügung steht, kamen Anfang Januar 2016 auch deutsche Wrestlings-Fans in den Genuss des spektakulären Angebots. Das Netflix des Sports Entertainment bietet neben den großen Events wie WrestleMania, Royal Rumble, SummerSlam und Survivor Series auch speziell für den Streaming-Dienst produzierte Dokumentationen und Shows wie „Breaking Ground“, „NXT“ oder „205 Live“. Das WWE Network ist ein gigantisches Projekt, das nicht nur den amerikanischen Pay-TV-Markt veränderte, sondern in dieser Form auch kein vergleichbares Angebot kennt. Wenn jetzt noch Kinderkrankheiten wie die Handhabe der Bedienoberfläche oder nicht angezeigte Watchlists ausgebessert werden, kann sich das Network im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen.

 

Musik (Alben)

  1. Basia Bulat “Good Advice”
  2. Touché Amoré “Stage Four”
  3. Schoolboy Q “Blank Face LP”
  4. Muncie Girls “From Caplan To Belsize”
  5. Apologies, I Have None “Pharmacie”
  6. Ignite “A War Against You”
  7. David Bowie „Blackstar“
  8. Brian Fallon „Painkillers“
  9. PJ Harvey „The Hope Six Demolition Project”
  10. Weezer “Weezer (White Album)”
  11. Turbostaat “Abalonia”
  12. Thrice “To Be Everywhere Is To Be Nowhere”
  13. Skepta “Konnichiwa”
  14. Iggy Pop “Post Pop Depression”
  15. Mac Miller “The Divine Feminine”
  16. Impala Ray “From The Valley To The Sea”
  17. Kate Tempest “Let Them Eat Chaos”
  18. Nevermen “Nevermen”
  19. A Tribe Called Quest “We Got It From Here… Thank You 4 Your Service”
  20. Solange “A Seat At The Table”
  21. Maeckes „Tilt“
  22. Biffy Clyro „Ellipsis“
  23. Jenny Hval “Blood Bitch”
  24. Rob Lynch “Baby, I’m A Runaway”
  25. The Dirty Nil “Higher Power”
  26. The Strumbellas “Hope”
  27. Pkew Pkew Pkew “Pkew Pkew Pkew”
  28. Kvelertak “Nattesferd”
  29. Kmpfsprt “Intervention”
  30. Tiny Moving Parts “Celebrate”
  31. Get Well Soon “Love”
  32. JaKönigJa “Emanzipation im Wald”
  33. Fler “Vibe”
  34. Samson Jones “Angekommen”
  35. Metallica “Hardwired… to Self-Destruct”

Musikgurken des Jahres: Beginner „Advanced Chemistry“, Pillath „Onkel Pillo“, Laas Unltd. „Daemon“ & Shindy “Dreams”

 

Pokémon Go erobert die Welt

Der Sommer 2016 stand im Zeichen von „Pokémon Go“, dem Augmented-Reality-Spiel von Niantic. In kaum einer städtischen Straße konnte man nicht mindestens einen Smombie entdecken, der auf sein Handy starrte, um Pikachu und dessen Artgenossen zu fangen. Ich hatte mit dem Spiel einen Nachmittag lang Spaß und deinstallierte danach die App.

 

Musik (Konzerte)

  1. Frank Turner & The Sleeping Souls (Marktplatz, Lörrach)
  2. Death By Stereo (Whisky A Go Go, Los Angeles)
  3. Funeral For A Friend (Luxor, Köln)
  4. Impala Ray (Waldsee, Freiburg)
  5. Charles Bradley (Zelt-Musik-Festival 2016)
  6. Herrenmagazin (The Great Räng Teng Teng, Freiburg)
  7. Madsen (Haus der Jugend, Freiburg)
  8. Turbostaat (Cafe Atlantik, Freiburg)
  9. Pete Rock & C.L. Smooth (B.B. King’s, New York)
  10. Moop Mama (Zelt-Musik-Festival 2016)
  11. Get Well Soon (Burghof, Lörrach)
  12. Calexico (Zelt-Musik-Festival 2016)
  13. Element Of Crime (Tollhaus, Karlsruhe)
  14. Katie Melua (Zelt-Musik-Festival 2016)
  15. Chefket (Jazzhaus, Freiburg)
  16. Steven Wilson (Zelt-Musik-Festival 2016)
  17. Stick To Your Guns (Crash, Freiburg)
  18. Anna von Hausswolff (Cafe Atlantik, Freiburg)
  19. Von Wegen Lisbeth (Jazzhaus, Freiburg)
  20. B-Tight (Waldsee, Freiburg)
  21. Prinz Pi (Zelt-Musik-Festival 2016)
  22. The Fall Of Troy (Backstage, München)
  23. Niedecken BAP (Zelt-Musik-Festival 2016)
  24. Silly (Im Wizemann, Stuttgart)
  25. Kollegah (Zäpfle Club, Freiburg)
  26. Tides From Nebula (LOGO, Hamburg)
  27. Tindersticks (Rosenfelspark, Lörrach)
  28. Donots (Waldsee, Freiburg)
  29. Wanda (SummerNights Festival 2016)
  30. Die Nerven (White Rabbit, Freiburg)

 

The Donald

All das Engagement, das es seitens Vertretern der Unterhaltungsindustrie gegen die Wahl Donald Trumps gab, hat nichts geholfen. Am 20. Januar 2017 wird er sein Amt als 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika antreten. Unzählige Prominente wie Robert de Niro, Arnold Schwarzenegger, Bryan Cranston, Stephen King, John Legend, Jack Black, Samuel L. Jackson oder Cher sprachen sich offen gegen Trump aus und setzten sich – wie beispielsweise Lady Gaga – zum Teil auch aktiv für die demokratische Kandidatin Hillary Clinton ein. Dagegen stellten sich aber auch reichlich Berühmtheiten wie Kanye West, Clint Eastwood, Azealia Banks, Charlie Sheen, Mike Tyson, Dennis Rodman, Kid Rock oder Hulk Hogan auf die Seite des Unternehmers.

 

Videospiele

  1. Firewatch
  2. Uncharted 4: A Thief’s End
  3. Titanfall 2
  4. Doom
  5. XCOM2
  6. Unravel
  7. ABZÛ
  8. Watch Dogs 2
  9. Ratchet & Clank
  10. Batman: The Telltale Series
  11. Battlefield 1
  12. Steep
  13. The Last Guardian
  14. Call Of Duty: Infinite Warfare
  15. Tom Clancy’s The Division
  16. Street Fighter V
  17. EA Sports UFC 2
  18. Mirror’s Edge Catalyst
  19. Hitman
  20. Shingeki no Kyojin / Attack On Titan
  21. Virginia
  22. Furi
  23. The Walking Dead: Michonne
  24. This War Of Mine: The Little Ones
  25. Tricky Towers

Videospielgurken des Jahres: „Kitten Squad“, „Mafia III“, „No Man‘s Sky“, „Battleborn“, “WWE 2K17”, “Iron Maiden: Legacy Of The Beast”, “Far Cry Primal”, “Teenage Mutant Ninja Turtles: Mutanten In Manhatten” & “Shadow Of The Beast”

 

Wofür sich die Menschen 2016 interessierten!

Unter dem Motto „Year In Search“ zeigte uns Google auch Ende dieses Jahres wieder, für was sich die Menschen bei der Nutzung der Suchmaschine am meisten interessierten.

 

Serien

  1. Love
  2. Stranger Things
  3. The Get Down
  4. Bojack Horseman (Staffel 3)
  5. Easy
  6. The Night Manager
  7. Narcos (Staffel 2)
  8. Marvel’s Luke Cage
  9. The Path
  10. Marvel’s Daredevil (Staffel 2)
  11. Better Call Saul (Staffel 2)
  12. Crashing
  13. Marseille
  14. Ajin
  15. Morgen hör’ ich auf
  16. Flaked
  17. The Ranch
  18. Camp WWE
  19. Unbreakable Kimmy Schmidt (Staffel 2)
  20. Rebellion
  21. The Shannara Chronicles
  22. Dramaworld
  23. The OA
  24. Scream (Staffel 2)
  25. Degrassi: Die nächste Klasse (Staffel 1 & 2)

Seriengurken des Jahres: „Die Stadt und die Macht“, „Shadowhunters: The Mortal Instruments“, „Fuller House“ (Staffel 1 & 2), Blockbustaz“, „Akte X“ (Staffel 10), „Gilmore Girls: Ein neues Jahr“ & „Lovesick“ (Staffel 2)

 

Nintendo Classic Mini

Kurz nachdem der Nintendo Classic Mini, die neuaufgelegte Miniaturversion des Nintendo Entertainment Systems, in den Vorverkauf ging, war er auch schon wieder weg. Die Leute hatten trotz zig vorangegangener Virtual-Console-Umsetzungen Bock auf ein annähernd echtes Gefühl wie früher. Klassiker wie „Bubble Bobble“, „Castlevania“, „Donkey Kong“, „Ghosts’n Goblins“, „Kid Icarus“, „Mega Man“, „Metroid“ oder „Super Mario Bros.“ machten auch das viel zu kurze Controller-Kabel vergessen. Leider schnellten die Reseller-Preise ähnlich wie bei der PlayStation VR nach dem Ausverkauf in die Höhe. Man konnte einen Heulkrampf kriegen, wenn man 200 Euro hinblätterte und dabei an die 69 Euro dachte, die der kleine Kasten ursprünglich kostete.

 

Dokumentationen

  1. Der 13.
  2. Amanda Knox
  3. Cooked
  4. My Beautiful Broken Brain
  5. Team Foxcatcher
  6. The Evolution of Punk
  7. Das Römische Reich: Eine blutige Herrschaft
  8. Extremis
  9. Hannibal Takes Edinburgh
  10. The White Helmets
  11. God’s Country: A Trip to America’s Biggest Christian Music Festival
  12. Guns N’ Roses: Die gefährlichste Band der Welt
  13. Leiden schafft
  14. Born Free: Hip Hop in Johannesburg
  15. WWE 24: Women’s Evolution

 

Mannequin Challenge

Kein Jahr vergeht, in dem es nicht mindestens ein merkwürdiges Internetphänomen gibt. 2016 standen die WWW-Nutzer still, denn es galt die Mannequin Challenge zu bestehen.

 

YouTube

  1. Game Two (Game Two)
  2. Coup: Der Holland Job (Four Music)
  3. Komm, lieber Tod (zqnce)
  4. Transformers: Combiner Wars (Machinima)
  5. Nerd Quiz 2.0 (Rocket Beans TV)
  6. WWE Game Night! (WWE)
  7. Noisey & Friends (Noisey)
  8. World of Wolfram (World of Wolfram)
  9. Eternal Rules Of Nighclubbing (hyperboleTV)
  10. Porn Stars Play (Trendzz)

YouTube-Gurken des Jahres: „Fiko erklärt das Bizz“ (DISSLIKE) & „Die Rekruten“ (Die Rekruten)

 

Deutschrap auf dem Zenit?!

2016 überzeugte deutschsprachige Rap-Musik ein weiteres Mal sowohl durch eine gehörige Schwemme an Veröffentlichungen als auch Qualität, die sich durch jegliches Subgenre zog. Ob Fler, Shindy, Coup, Bonez MC erst mit Gzuz und dann mit Raf Camora, Maeckes, MC Bomber, SXTN, SSIO, Genetikk, Beginner, Megaloh, sido, form, Azad, Kool Savas, Kalim, B-Tight, Fruchtmax & Hugo Nameless, Laas Unltd. oder Pillath – manche Künstler lieferten das Album ihrer Karriere ab, manche fügten ihr ein okayes Werk hinzu und manche enttäuschten maßlos. Am Ende des Jahres bleibt die Erkenntnis, dass es in allen Belangen so unterhaltsam wie noch nie war, sich mit HipHop aus Deutschland zu beschäftigen.

 

Sonstige Guck-Highlights

  1. Schulz & Böhmermann
  2. The New Yorker Presents
  3. Neo Magazin Royale
  4. Chelsea
  5. The Edge And Christian Show That Totally Reeks Of Awesomeness
  6. Bo Burnham: Make Happy
  7. The Characters
  8. Jimmy Carr: Funny Business
  9. Total Divas (Staffel 5)
  10. Hannibal Buress: Comedy Camisado
  11. Patton Oswalt: Talking For Clapping
  12. Theo Von: No Offense
  13. Donald Trumps Kunst des Erfolges – Der Film
  14. Tom Segura: Mostly Stories
  15. Swerved (Staffel 2)

Guckgurken des Jahres:The Sex Factor“, „Studio Amani“, „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ (Staffel 10) & „Holy Foley!“

 

Sad Affleck

Den leidenschaftlichen Batman-Fan Ben Affleck traf die Kritik an „Batman V Superman“ schwer. Unter dem Titel „Sad Affleck“ wurde dies auf den Videoplattformen des Internets breitgetreten.

 

Größter Scheiß

  • Funeral For A Friend lösen sich auf
  • Phil Anselmo
  • Erdogan vs. extra 3 & Jan Böhmermann
  • Daryush Valizadeh aka Roosh V
  • Horrorclowns
  • Clown Lives Matter
  • Öffentlicher Umgang mit Gina-Lisa Lohfink
  • Brock Turners Vater
  • Samsung Galaxy Note 7
  • Mario Barth vor dem Trump Tower
  • #Thomallagate
  • Kanye West vs. Taylor Swift
  • Kiss FM interviewt MaKss Damage
  • BollFlix
  • CS:GO-Betrugsskandal rund um ProSyndicate & TmarTn
  • Reseller-Preise von PlayStation VR und Nintendo Classic Mini
  • „Life Of Pablo“ auf Tidal
  • Atze Schröders Wiesenhof-Werbespot
  • Johnny Depp & Amber Heard
  • Letzte Fabrik stellt Produktion der VHS-Kassette ein
  • Tim Wiese im WWE-Ring
  • Letzter Platz für den deutschen Beitrag beim ESC 2016
  • New Balance
  • Serverprobleme zum Launch von „Street Fighter V“
  • Hooligans bei der EM2016 in Frankreich
  • Afrika Bambaataa
  • Vine wird eingestampft
  • Vorbestellpreis für Oculus Rift

 

Das Jahr für like it is ‘93

Dieser Blog hat auch 2016 ohne Pause durchgehalten und wöchentlich mindestens drei Beiträge veröffentlicht. Neben dem Original-Podcast, der dieses Jahr auf seine 76. Folge kam, wurde der Nischen-Podcast MARK MY WORDS eingeführt. Mit dem USA-Tagebuch ging Ende Oktober eine zusätzliche Samstagsreihe und auf Instagram, YouTube und Tumblr neue Social-Media-Profile an den Start. 2017 soll sich all das nicht ändern, bestenfalls soll es eher mehr werden. Wünsche und Ideen habe ich unzählige, an der Umsetzung wird täglich gearbeitet. Denn es ist, wie es Opio von den Souls of Mischief einmal rappte: „’93 ‚Til Infinity – kill all that wack shit!“

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