Suicide Squad: Diese Figuren waren tatsächlich Mitglieder

Für die gute Sache und Strafnachlass: Der Suicide Squad!

Harley Quinn, Deadshot und Killer Croc kennt spätestens seit dem umstrittenen Film von 2016 jeder. Doch wusstet ihr, dass auch diese Helden und Schurken einmal Mitglieder des Suicide Squads waren?

 

Der Suicide Squad ist dank des mittelmäßig aufgenommenen Films von David Ayer auch Nichtcomiclesern ein Begriff. Doch die Welt des Antiheldenteams ist viel umfangreicher als es der Streifen von 2016 erahnen lässt. Seit ihrer Einführung in der 25. Ausgabe von „Brave and the Bold Vol. 1” im Jahre 1959 hat sich Amanda Wallers Einsatztrupp mehrmals gewandelt. Damals bestand der Squad noch aus den vier Soldaten und Wissenschaftlern Rick Flag, Hugh Evans, Jess Bright und Karin Grace und kämpfte im ersten Einsatz gegen das „Red Wave Beast“. Die aktuelle Inkarnation des Suicide Squads umfasst die Mitglieder Rick Flag, Bronze Tiger, Count Vertigo, King Faraday, Multiplex, Nightshade und Virtuoso. Wer sich ausschließlich mit dem Filmuniversum auseinandergesetzt hat, wird kaum einen Namen kennen.

 

Das Personalkarussell dreht sich im Suicide Squad schneller als in einem Call-Center. Weit mehr als 100 ehemalige Mitglieder zählt die Truppe, die dorthin geschickt wird, wo sich sonst niemand hin traut. Selbstmörderisch und ein bisschen böse – so lässt sich der Suicide Squad beschreiben. Angeführt von Amanda Waller erhoffen sich die Mitglieder Strafnachlass und Ruhm. Astrein sind ihre Methoden nicht immer, aber genau das macht den Reiz aus. Ihre Geschichten stehen in einem erfrischenden Kontrast zu denen der sauberen Justice League. Doch wer ist der Suicide Squad wirklich? Ihr kennt mit Sicherheit Harley Quinn, Deadshot, Enchantress und Katana, doch wusstet ihr, dass auch die folgenden Superhelden beziehungsweise Superschurken Mitglieder waren?

 

Black Adam

Black Adam ist einer der gefährlichsten Schurken im DC Universum. Zauberer Shazam verlieh ihm übermenschliche Kräfte, die ihn beinahe unverwundbar machten und ihm Flugfähigkeiten gaben. Es benötigte die komplette Justice League, um ihn zu stoppen. Im Suicide Squads kämpfte er unter anderem in Ausgabe 58 von „Suicide Squad Vol. 1“, die im Oktober 1991 erschien. Übrigens soll der Erzfeind von Captain Marvel im DC Extended Universe von Dwayne Johnson gespielt werden.

 

Hawkman

Mit bürgerlichem Namen heißt der Falkenmann Carter Hall. Eine Rüstung, die ihm das Fliegen ermöglicht, sowie seine ausgeprägten Sinne machten Hawkman zu einem wichtigen Mitglied der Justice League. Um Amanda Waller und ihre Tochter aus den Fängen der Terroristengruppe Onslaught zu befreien, schloss sich Hawkman in der finalen Ausgabe von „Suicide Squad Vol. 2“ Deadshot und seiner Truppe an. Supermans Cousine Power Girl unterstützte die Gruppe in dieser Ausgabe ebenfalls.

 

Superboy

Die 1993 von Tom Grummett und Karl Kesel geschaffene Superboy-Version war keine junge Variante von Clark Kent, sondern ein Klon, der den Mann aus Stahl ersetzen sollte. In Ausgabe 13 von „Superboy Vol. 4“ traten der Superjunge und Amanda Waller in Kontakt, was in einer kurzlebigen Aufnahme in den Suicide Squad mündete. Gemeinsam mit seinem neuen Team zersprengte er die kriminelle Organisation Silicon Dragons.

 

Oracle aka Barbara Gordon aka Batgirl

Nachdem der Joker auf Barbara Gordon geschossen hatte, war sie an den Rollstuhl gefesselt. Logischerweise konnte sie von da an nicht mehr als Batgirl in den Kampf gegen das Verbrechen ziehen. Stattdessen nutzte sie ihre IT-Kenntnisse, um unter dem Decknamen Oracle aus dem Hintergrund heraus zu agieren. Am stärksten profitierte davon Batman. Doch auch der Suicide Squad konnte sich für eine gewisse Zeit die Loyalität von Oracle sichern. In Ausgabe 23 von „Suicide Squad Vol. 1“ bot sie dem Squad anonym ihre Dienste an, bevor sie in Heft 38 aufflog und in Ausgabe 48 offiziell in das Team aufgenommen wurde.

 

Bane

Wenn man bedenkt, dass Bane einer der wenigen Bösewichte ist, der Batman eindeutig besiegte, wirkt seine kurze Episode mit dem Suicide Squad noch unrühmlicher. In der langlebigen „Outsiders Vol. 3“-Reihe, die zwischen 2003 und 2007 erschien, wurde er unter falschen Vorzeichen in den Suicide Squad aufgenommen. Der Squad lockte ihn so auf einen Gefängnisplaneten, um ihn endgültig aus dem Verkehr zu ziehen.

 

Black Manta

Aquamans Erzfeind hatte ebenfalls eine gemeinsame Zeit mit dem Suicide Squad, die allzu gerne vergessen wird. 2014 unterstützte er die Gruppe in der finalen Ausgabe von „Suicide Squad Vol. 4“ im Kampf gegen die Secretary of Defense. In der anschließenden Serie „New Suicide Squad“ gehörte er als Vollzeitmitglied zum Team.

 

Reverse Flash

Daniel West – die letzte Inkarnation des Reverse-Flashs – war ab Ausgabe 5 von „New Suicide Squad“ ebenfalls Mitglied von Wallers Einsatztrupp. Kurz vor seinem scheinbaren Tod in „New Suicide Squad Annual Vol. 1 #1“ zeigte er sich reflektiert: „You know, I wasn’t always like this. My dad hurt me when I was young. So I turned into this to hurt him back.”

 

Poison Ivy

Als aggressive Naturschützerin und spätere BFF von Harley Quinn hat sich Poison Ivy in die Herzen der Comicleser gekämpft. Denn auch wenn sie die Pflanzen über die Menschheit stellt, ist ihr Ansatz zumindest emotional nachvollziehbar. 1989 wurde sie ab Ausgabe #33 von „Suicide Squad Vol. 1“ Mitglied, um unter anderem Count Vertigo zu retten und ihn anschließend als Sklaven zu missbrauchen.

 

Pinguin

Und noch ein großer Erzfeind von Batman machte mit der Antiheldentruppe gemeinsame Sache. In den 1987 erschienenen Ausgaben 5 bis 7 von „Suicide Squad Vol. 1“ schloss sich der Pinguin dem Squad für eine einzelne Mission an. Er half bei der Planung und Ausführung einer Rettungsaktion, um Zoya Trigorin aus russischer Gefangenschaft zu befreien. Der Ausflug nach Russland schien ihm jedoch nicht gefallen zu haben: „Russia is no place for a bird like me!“

 

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