Review: Glue – Catch As Catch Can

Glue besteht aus dem Producer Maker, dem Rapper Adeem, der zweimal die Scribble Jam gewonnen hat, und DJ djdq. Gemeinsam erhielten sie nun die Chance, über Fat Beats Records eine Platte ganz nach ihren Vorstellungen zu veröffentlichen: „Catch As Catch Can“!

 

Auf „Catch As Catch Can“ wird aus allen Genres gesampelt, wilder als im Dschungel gecuttet und mit verschiedensten Flows über die Beats gerollt. So ist es nicht verwunderlich, dass sich an einen Track wie „Pan Stomp“, der mit krächzender E-Gitarre daherkommt, eine Breakbeat-geschwängerte Drei-Minuten-Abfahrt wie „Beat Beat Beat“ reiht. Auf „Catch As Catch Can“ passiert innerhalb einer Stunde mehr als bei einer Großveranstaltung der WWE.

 

Auch Stücke wie das hitverdächtige „A Lot To Say“ oder das mit Piano bepackte „Vessel“ sind wirkliche Leckerbissen. Die unterschiedlichsten Samples werden immer wieder mit ähnlich klingenden Breakbeats unterlegt. Das passt nicht immer. Trotzdem haben die drei Musiker, die in den letzten zwei Jahren über 250 Shows spielten, eine eigene Soundwelt erschaffen. Damit sind sie so fernab von Mustern, Dogmen und Gesetzen, dass es eine wahre Freude ist, den New Yorkern zuzuhören.

 

Vor allem Live könnten sich die 16 Songs als Bomben entpuppen. Denn „Catch As Catch Can“ ist eine gelungene Hip-Hop-Platte für alle, die sich nicht vor anderen Musikrichtungen scheuen.

 

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