Skaten mit Basquiat – diese Bretter gehören an die Wand

„Demon“ von Jean-Michel Basquiat // Foto: The Skateroom

Zu schade für die Straße – Jean-Michel Basquiats Kunstwerke haben es auf Skateboards geschafft.

 

Ai Weiwei, René Magritte und Jean Hullien – schon in der Vergangenheit druckte das Liebhaber-Label The Skateroom die Werke namhafter Künstler auf Skateboards. Nun erschien eine Kollektion mit Bildern der New Yorker Streetart-Legende Jean-Michel Basquiat. Leider gehören auch diese Bretter wieder an die Wände und nicht unter die Füße.

 

Die Kollektion setzt sich aus acht Sets mit jeweils drei beziehungsweise fünf Skateboards zusammen. Jeweils ein Set nebeneinandergelegt, ergibt ein Kunstwerk von Basquiat. Skateroom verwendete unter anderem Gemälde wie „Hollywood Africans“ von 1983, „Irony Of A Negro Policeman” von 1981 und „Horn Players“ von 1983.

 

Sämtliche Skateboards bestehen zu hundert Prozent aus kanadischem Ahornholz, das aus nachhaltiger Waldwirtschaft stammt. Bedruckt wurden die Bretter in einem manuellen Siebdruckverfahren. Ein Teil der Erlöse geht an die gemeinnützige Organisation Skateistan, die Kinder in Afghanistan, Kambodscha und Südafrika unterstützt.

 

 

Die Zusammenarbeit zwischen The Skateroom, der Jean-Michel Basquiat Foundation und Artestar basiert auf Basquiats ikonischen Gemälden aus den frühen Achtzigerjahren„, heißt es in einem Pressetext, „sie verbindet die Graffiti-Kunst des Künstlers mit der Förderung der zeitgenössischen globalen Skatekultur durch Skateistan.“

 

Im Online-Shop von The Skateroom sind die Skateboards ab sofort erhältlich. Die Dreier-Sets kosten 550 Euro, das Fünfer-Set 810 Euro. Damit fallen Basquiats Skateboards deutlich günstiger als die von Karl Lagerfeld aus. Anfang des Jahres veröffentlichte der deutsche Designer zusammen mit Chanel Bretter für 7.700 Euro.

 

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