Review: Kamiko

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„Kamiko“ erschien am 27. April 2017 für die Nintendo Switch

„Kamiko“ erinnert an Klassiker wie „Zelda: A Link to the Past“ und „Secret of Mana“. Reicht das, um einen Download auf die Switch zu rechtfertigen?

 

In „Kamiko“ kämpft sich die titelgebende Priesterin durch eine von Dämonen bevölkerte Welt. Ihr Ziel besteht darin, die Tore zwischen den Welten zu öffnen. Eine Waffe, die direkt von den Göttern stammt, hilft ihr dabei. Die Geschichte basiert auf dem Shintoismus, der mit dem Buddhismus zur bedeutendsten Religion in Japan zählt. Doch die Story ist in „Kamiko“ nur Beiwerk. Im Mittelpunkt steht ein traditionelles Gameplay im Geiste von Action-RPGs wie „The Legend of Zelda: A Link to the Past“.

 

Ein zweiter oder gar dritter Spieldurchgang ist drin

 

Die Spielfigur bewegt sich aus der Vogelperspektive in vertikaler und horizontaler Richtung. Zur Auswahl stehen drei unterschiedliche Charaktere, die sich durch ihre Waffen und ihr Aussehen unterscheiden. Ob mit Bogen, Schwert oder einer Art Bumerang – die Figuren spielen sich sehr unterschiedlich, was einen zweiten oder gar dritten Durchgang rechtfertigt. Dutzende Gegnertypen erscheinen bei einer Rückkehr in einen bereits besuchten Abschnitt immer wieder aufs Neue.

 

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Kamiko kämpft mit Schwert, Bogen und Bumerang gegen Feinde

 

Neben den Kämpfen fordert „Kamiko“ durch Schiebe-, Schalter- und Schlüsselrätsel sowie Geschicklichkeitspassagen heraus. Für die Knobelaufgaben müssen die Spieler_innen die Levels sorgfältig erkunden. Der gekonnte Umgang mit der Sprinttaste erfordert hingegen Geschick. Ruckzuck kann eine gerade erst erschienene Brücke unter den Füßen verschwinden und die Figur in den virtuellen Tod stürzen. Das Spiel setzt selbstständig Speicherpunkte, weshalb häufige Bildschirmtode jedoch nicht frustrieren.

 

Bewusst auf „Retro“ getrimmt

 

Am jedem Levelende wartet ein Boss auf die Spieler_innen. Abgesehen vom finalen Gegner sind diese einfach zu bezwingen. Wer die Muster ihrer Angriffe entschlüsselt, hat leichtes Spiel. Die 16-Bit-Musik befeuert während der Kämpfe die Retro-Stimmung. Dank eines simplen Upgrade-Systems, das beispielsweise die Vergrößerung des Lebensbalkens ermöglicht, erhält „Kamiko“ einen Hauch von spielerischer Tiefe.

 

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an jedem Level-Ende warten Bosse auf die Spieler_innen

 

„Kamiko“ bietet sich für Speed-Runs und Highscore-Jagden an. Denn je nach Können benöitgen die Spieler_innen für die vier Levels ein bis zwei Stunden. Der niedrige Preis von 4,99 Euro rechtfertigt die kurze Spielzeit. „Kamiko“ erschien am 27. April 2017 für die Nintendo Switch und ist eine Gemeinschaftsproduktion der Studios Skipmore und Flyhigh Works. Die beiden Firmen arbeiteten bereits zusammen am Handheld-RPG „Fairune“.

 

2 Comments

  1. sieht sehr süß aus 🙂

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