Studie beweist: „Magic: The Gathering“ ist das komplexeste Spiel der Welt

Zaubern ist nicht einfach – in „Magic: The Gathering“ erst recht nicht

Dagegen spielt sich Schach wie eine Partie UNO – „Magic: The Gathering“ protzt durch eine Komplexität, an die kein anderes Spiel herankommt.

 

Waren wir nicht alle schon einmal von den „Magic: The Gathering“-Karten fasziniert, scheiterten aber an den schwierigen Regeln? Eine Studie belegt nun, dass wir uns dafür nicht schämen müssen. Unabhängige Forscher_innen kamen zu dem Ergebnis, dass das Kartenspiel mit den Zaubersprüchen das komplexeste Spiel der Welt ist.

 

Die Studie fand heraus, dass ein Algorithmus einen Spielausgang nicht vorherbestimmen kann. Das liegt an der Menge der Möglichkeiten. Während ein Spiel wie Schach nur 72.084 Züge zulässt, gibt es aufgrund tausender Spielkarten, die Spieler_innen individuell in einem 60-teiligen Kartendeck zusammenstellen können, in „Magic“ gigantisch viele Züge.

 

Um an dieses Ergebnis zu gelangen, haben die Forscher_innen den benötigten Ressourcenverbrauch (Rechenleistung und Speicherplatzbedarf) gemessen. Aufgaben, die in einer begrenzten Anzahl von genau definierten Einheiten ausgeführt werden können, gelten als berechenbar, auch wenn einige sehr schwer zu berechnen sind. Bei „Magic: The Gathering“ war dies aufgrund der Komplexität nicht mehr möglich.

 

Neben dem Beweis, dass ein optimales Strategiespiel in ‚Magic‘ nicht berechenbar ist, zeigen die Ergebnisse auch, dass eine bloße Bewertung der deterministischen Konsequenzen vergangener Bewegungen in ‚Magic‘ nicht berechenbar ist“, heißt es im Fazit der Studie. Die Frage lautet nun, ob dieses Ergebnis abschreckt oder noch mehr Lust auf das Spiel macht.

 

„Magic: The Gathering“ erschien 1993 bei Wizards of the Coast. Laut Herstellerangaben spielten 2013 weltweit über zwölf Millionen Menschen das Sammelkartenspiel. Der Hype um „Magic“ ist so groß, dass sich das Franchise auch auf Computerspiele und Bücher ausweitete.

 

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