Review: Illmat!c – OfficILLZ Bootleg – Der junge ILLZ

Snippets geben nur einen kleinen Eindruck von einer Platte. Wenn Plattenfirmen im Vorfeld aber nur diese Möglichkeit geben, ist ein objektives Reviewschreiben fast unmöglich. Wir versuchen es mit Illmat!cs „OfficILLZ Bootleg – Der junge ILLZ!“ trotzdem.

 

Illmat!cs Mixtape scheint eine Mischung aus exklusiven Tracks, einigen Skits und Best-of-Material zu sein. Feature-Gäste gibt es mehr als genug. Von richtig dickem Rap (Kool Savas) über Underground (UnterWortverdacht) bis hin zur 3P-Familie (Sabrina Setlur & Moses P.) wird beinahe jedes Lied mit einem weiteren Musiker bereichert. In den Kreisen, in denen sich der gute Costa bewegt, ist das bekanntlich üblich. Also weitermachen!

 

Besondere Anspieltipps sind Tracks wie „The Greatest“, das einen bedrohlichen Beat plus Optik-Army-Gastverse bietet, der vom „Optischen Elemente 2“-Tape bekannte Burner „Dolo Gang“ und das „Wo soll der Schmerz hin?“-Duett mit Moses Pelham. Auch mit Illmat!cs Comedy-Duo Stavros und Ali gibt es ein Wiederhören. Leute, die Savas’ „Die besten Tage sind gezählt“ gerne gehört haben, werden diese Skits vermutlich nerven. Zum Glück kommen aber auch aufmerksame „Rapper’s Delight“-Hörer in den Genuss der Vorstadtpoeten. Und die sind wirklich Humor erster Güte.

 

Illmat!c ist ein Fast-Food-Rapper mit sehr viel Humor. Die meisten seiner Zeilen sitzen und kommen nicht plump daher. Trotzdem schießt er den Vogel mit dieser Produktion nicht ab. Die Platte ist lediglich befriedigend. Abgesehen von zwei, drei kurzweiligen Hördurchgängen bietet „OfficILLZ Bootleg“ nicht viel mehr. Aber vielleicht reicht das vollkommen aus?!

 

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