Pokémon-Karten für 107.010 Dollar versteigert

Teures Papier: Pokémon-Karten für eine sechsstellige Summe versteigert // Foto: Federico Ghedini auf Pixabay

„Komm‘ und schnapp‘ sie dir“, hieß es bei einer Versteigerung von 103 Pokémon-Karten. 107.010 Dollar zahlte ein Fan für die rare Erstpressung von 1999.

 

Anfang des Jahres haben wir über eine versiegelte Version von „Super Mario Bros.“ berichtet, für die Sammler über 100.000 Dollar ausgaben. Am Samstag versteigerte das Auktionshaus Golden Auctions ein weiteres Produkt aus dem Nintendo-Kosmos zu einem ähnlich hohen Preis: Für 107.010 Dollar fand ein Pokémon-Kartenset neue Besitzer.

 

Dass der Preis für die 103 Karten so hoch ausgefallen ist, dürfte niemanden überraschen. Professional Sports Authenticator bewertete das Set als quasi neuwertig. Das bedeutet, auf den Karten finden sich keinerlei Gebrauchsspuren wie Kratzer, Verfärbungen, Knicke oder Ausfransungen.

 

Für eine Generation wie die Millennials signalisieren Pokémon-Karten das Ende des greifbaren Spielzeugzeitalters und den Beginn des virtuellen Zeitalters, da in den folgenden Jahren kein anderer Gegenstand so populär oder so verbindend wurde wie Pokémon„, heißt es in einer Pressemitteilung von Golden Auctions.

 

Die Auktion für die Karten, die 1999 in den USA erschienen, startete bei 25.000 Dollar. Für die finale Summe von 107.010 Dollar hätten Fans damals rund 35.000 Tütchen kaufen können. Wie wertvoll das Set ist, zeigt eine seltene Erstausgabe von Charizard. Diese stammt aufgrund der schattenlosen Umrandung des Pokémon-Porträts aus einem ersten Druck.

 

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