Olympia 2018 Highlights – Teil 3: Liebe, schlechte Verlierer und das Fotofinish

Fotofinish beim Skilanglauf im Teamsprint der Frauen

Olympia 2018 ist Geschichte! Wir blicken im dritten von drei Teilen auf die Höhepunkte in Pyeongchang zurück.

 

Am Montag und Dienstag haben wir euch bereits 16 Höhepunkte von den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang gezeigt. Winnie Puuhs auf dem Eis, durchgemachte Netflix-Nächte und ein Mexikaner, der feiert als hätte er gewonnen, kennt ihr bereits. Nun gehen wir in den letzten Teil der Trilogie und präsentieren euch acht weitere Highlights, die uns bei den Spielen in Südkorea hängengeblieben sind:

 

Das Paar, in das sich die Welt verliebte

Tessa Virtue und Scott Moir traten im Teamwettbewerb Eiskunstlauf für Kanada an und holten gemeinsam mit ihrer Mannschaft Gold. Die Chemie zwischen den Athleten stimmte. Nach ihrem Lauf wollten die Zuschauer nur eines wissen: Sind die beiden auch außerhalb des Eiskunstlaufens ein Paar? „We love performing together. We love storytelling“, erklärte Virtue später und räumte Gerüchte über eine Liebesbeziehung aus der Welt: „That was the story we were telling, so I’m happy that you fell in love with that.”

 

 

Das Fotofinish

Mit einem Abstand von nur 19 Millisekunden holten sich die US-amerikanischen Skilangläuferinnen im Teamsprint vor der schwedischen Mannschaft die Goldmedaillen. Damit ging dieser Wettbewerb nicht nur per Fotofinish zu Ende, die USA triumphierten zudem in einer Sportart, die bisher nicht als ihre Paradedisziplin galt. Denn noch nie zuvor holten US-amerikanische Frauen im Teamsprint Gold.

 

 

Das menschliche Snowboard

Der Norwege Stale Sandbech und der Kanadier Tyler Nicholson hatten fernab der Wettbewerbe gemeinsam Spaß und erfanden bei den Olympischen Spielen mit dem „Human Snowboarding“ eine neue Sportart. Eine Teamsportart um genau zu sein. Wir dürfen gespannt sein, ob das Olympische Komitee ein Okay für Peking 2022 gibt.

 

 

Die Heavy-Metal-Eiskunstläuferin

Wenn die Olympischen Spiele 2018 eines gezeigt haben, dann dass klassische Musik im Eiskunstlauf nicht mehr zum Standardprogramm gehört. In Pyeongchang durfte erstmals Musik mit Gesang verwendet werden. Coldplay, Beyoncé und Madonna waren nur die Spitze des Eisbergs. Die Ungarin Ivette Tóth trat stilecht in Lederklamotten und Kurzfingerhandschuhen zu Musik von AC/DC an. „Back in Black“ und „Thunderstruck“ brachten ihr zwar nur den 23. Platz, doch Angus Young, von dem ein Bild auf der Rückseite ihrer Weste zu sehen war, ist sicherlich stolz auf sie.

 

 

Der unfairste Moment

Eigentlich geht es hier ausschließlich um die Highlights der Olympischen Winterspiele 2018, das unfaire Verhalten des Nordkoreaners Kwang Bom Jong im Shorttrack-Rennen über 500 Meter ist dennoch eine Erwähnung wert. Der Athlet stürzte in seinem ersten Lauf nach zwei Sekunden. Während seines Falls griff er in den Lauf des Japaners Keita Watanabe, um einen Neustart zu erzwingen. Da die unfaire Aktion von der Jury übersehen wurde, durfte er ein zweites Mal antreten. Wieder stürzte der 16-Jährige, kollidierte erneut – dieses Mal ungewollt – mit Watanabe und wurde nach dem Rennen disqualifiziert.

 

 

Die schlechte Verliererin

Und noch ein Lowlight: Kanada und die USA lieferten sich im Eishockey der Frauen eine erbitterte Rivalität. Im Finale triumphierte die USA schlussendlich mit einem Ergebnis von 3 zu 2. Der Kanadierin Jocelyne Larocque schien die Niederlage gar nicht gepasst zu haben. Bei der Siegerehrung nahm sie ihre Silbermedaille ab. Später entschuldigte sie sich für ihr Verhalten.

 

 

Der älteste Skispringer aller Zeiten

Der japanische Skispringer Noriaki Kasai ist mit 45 Jahren der älteste aktive Sportler in seiner Disziplin. 1988 nahm er erstmals an Weltcup-Springen teil. Seit 1992 startete er bei allen Olympischen Winterspielen, wodurch er der Wintersportler mit den meisten Olympiateilnahmen überhaupt ist. In Pyeongchang brachte ihm all diese Erfahrung nichts. Mit einer Gesamtpunktzahl von 213,3 sprang er nur auf Platz 21 im Einzelspringen Normalschanze. Auf der Großschanze schied er nach dem ersten Durchgang aus.

 

 

Das K-Pop-Spektakel bei der Abschlussfeier

Am 25. Februar fand die Schlussfeier der Olympischen Winterspiele 2018 statt. Und die zeigte, was südkoreanische Popkultur zu bieten hat. Der 14-jährige Gitarrist Yang Tae-hwan spielte eine Variation von Vivaldis „Winter“, der Sänger und Rapper CL performte einen Song namens „The Baddest Female“ und die K-Pop-Supergroup EXO war der Stolz einer ganzen Nation.

 

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