Legenden, Klischees & Öl – verrückte Figuren in Fighting-Games

Bietet eine illustre Riege an Kämpfern: „Skullgirls“ von 2012

Ob hässliches Outfit, lächerliche Hintergrundgeschichte oder alberner Kampfstil – das sind die unmöglichsten Figuren der Fighting-Game-Geschichte.

 

Warrior“ von 1979 gilt als ein Vorreiter der Fighting-Games. Damit kann das Genre auf eine Vergangenheit von rund 40 Jahren zurückblicken. Das sind vier Jahrzehnte, in denen so viele Spiele erschienen sind, dass nicht alle darin angetretenen Charaktere schwarze Gürtel tragen können. Denn auf jeden Ken Masters muss auch ein Blanka kommen. Die schlimmsten Prügelfiguren der Fighting-Game-Geschichte haben wir für euch herausgesucht.

 

Roger & Kuma (Tekken)

Rund 30 Millionen Haustiere halten allein die Deutschen in ihren Wohnungen. Doch Tiere sind auf der ganzen Welt beliebt. Das wollten auch die Entwickler der „Tekken“-Reihe für sich nutzen. Mit dem Känguru Roger und dem Braunbären Kuma haben sie gleich zwei genetisch veränderte Kampfmaschinen in ihre Spiele geschrieben. Das sieht im fertigen Produkt zwar ziemlich affig aus, schien aber von Erfolg gekrönt zu sein. Mit Roger Jr. und Kuma II verteilt mittlerweile sogar der Nachwuchs fleißig Uppercuts gegen Heihachi und Konsorten.

 

 

Meat (Mortal Kombat)

Zugegebenermaßen geizen die „Mortal Kombat“-Spiele nicht mit albernen Figuren. Meat setzt dem Wahnsinn aber die Krone auf. Als nicht vollendetes Experiment von Shang Tsung ist Meat – seinem Namen entsprechend – bis auf die Muskeln nackt. Wobei nackt nicht ganz richtig ist. Er verzichtet zwar auf Haut, aber zum Glück nicht auf eine weiße Unterhose. Unter den Mortal-Kombat-Fans ist die Figur nicht besonders beliebt, weshalb ugo.com sie auf den vorletzten Platz der fünfzig besten MK-Charaktere wählte.

 

 

Amingo (Marvel vs. Capcom 2: New Age of Heroes)

Das Ding muss erst einmal verdaut werden: Amingo ist ein übergewichtiger Kaktus, der aus Mexiko stammt. Und weil die Entwickler von „Marvel vs. Capcom 2: New Age of Heroes“ völlig schmerzfrei sind, schütteten sie über ihrer Spielfigur alle Klischees aus, die ihnen zwischen der Mittagspause bei Taco Bell und dem Feierabend-Tequila in den Sinn kamen. Sombrero inklusive.

 

 

Double (Skullgirls)

Auch wenn das quietschbunte Prügelspiel “Skullgirls” nicht arm an außergewöhnlichen Charakteren ist, fällt Double ganz besonders auf. Sie begrüßt ihre Gegner mit dem Erscheinungsbild einer Nonne, verändert dieses im Laufe eines Kampfes aber immer wieder. Denn die Formwandlerin, deren wahres Geschlecht nicht definitiv geklärt ist, kann jedes Aussehen ihrer Wahl annehmen. Im Kampf tritt sie jedoch bevorzugt in der Gestalt eines furchteinflößenden Monsters auf.

 

 

Pac-Man & Mega Man (Street Fighter x Tekken)

Mit Pac-Man und Mega Man haben es gleich zwei Videospiellegenden in das Crossover “Street Fighter x Tekken” geschafft. Und so ungewöhnlich diese Gastauftritte klingen mögen, so wirken sie zwischen Chun-Li und Yoshimitsu auch. Statt sich die eigenen Fäuste schmutzig zu machen, steuert Pac-Man einen Roboter, der dies für ihn erledigt. Mega Man hingegen tritt als übergewichtiger Rentner auf, der seine Buster Gun gegen einen normalen Arm getauscht hat. Kindheitserinnerung mit einem einzigen Fighting-Game zerstört!

 

 

Arakune (BlazBlue)

Arakune gehört zu den beliebtesten Figuren in der Liebhaberserie “BlazBlue”. Deshalb ist sein Erscheinungsbild nicht minder außergewöhnlich. Er besteht aus einer schwarzen Flüssigkeit, trägt eine weiße Maske und kann eine Ansammlung von Knochen in Krallen verwandeln. Damit sieht der Charakter nicht nur einmalig aus, er spielt sich auch anders als die meisten Prügelspielhelden.

 

 

Yoda & Darth Vader (Soul Calibur 4)

Darth Vader ist nicht nur als spielbare Figur vertreten, er hat es sogar auf das Cover von “Soul Calibur 4” geschafft. Damit ist er selbst für ein Spiel, das regelmäßig auf Gäste wie Link, Spawn oder Kratos zurückgreift, ein ausgefallener Gast. Ein wenig Sinn macht Vaders Auftritt vermutlich dann, wenn ihn die Spieler gegen Yoda antreten lassen, der ebenfalls als spielbare Figur zur Verfügung steht. Das wohl spannendste Duell der Filmgeschichte wird somit in einem Fighting-Game final ausgetragen.

 

 

Angus MacGregor (Kasumi Ninja)

In “Kasumi Ninja” hätte sich Amingo aus “Marvel vs. Capcom 2” sicherlich wohlgefühlt. Denn in Ataris miserablem „Mortal Kombat“-Rip-Off wird nicht mit stereotypen Darstellungen gegeizt. Bestes Beispiel ist der schottische Schmied Angus MacGregor, der durch das Schlagen von heißem Eisen zu einem kräftigen Kämpfer wurde. In Erinnerung blieb er den Spielern nicht aufgrund seiner klischeehaften Optik, sondern auch dank einer Spezialattacke, die es ihm ermöglichte, einen Feuerball unter seinem Kilt hervorzuschießen.

 

 

Hakan (Street Fighter)

Mit einem ersten Auftritt in “Super Street Fighter IV” von 2010 gehört Hakan zu den jüngeren Figuren in Capcoms Prügelspieluniversum. In die Köpfe der Spieler hat sich der türkische Ölringer aber jetzt schon eingebrannt. Denn seiner Profession treu schmiert er sich vor, während und nach den Kämpfen literweise mit der schmierigen Flüssigkeit ein. Sein Moveset beinhaltet nicht umsonst Attacken wie Oil Slide, Oil Shower, Oil Rocket oder Flying Oil Spin.

 

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