Tekken bis Mortal Kombat: Unser All-Star-Kampfkader

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Blanka und Chun-Li treffen auf Figuren aus Tekken und Mortal Kombat

Ob Ken Masters, Jin Kazama oder Liu Kang – Tekken & Co. haben unzählige Pixel-Legenden hervorgebracht. So sieht unser All-Star-Kampfkader aus.

 

Fighting Games leben von ihren Charakteren. Umso charismatischer, umso eher spielt sie die Kundschaft. Besitzt ein Titel einen ganzen Kader voller Household-Names, geht ein Franchise durch die Decke. Die Kampfspielwelt hat in den vergangenen 30 Jahren zig Figuren hervorgebracht, die sich für immer in die Popkultur eingebrannt haben. Wer Heihachis Teufelshörnerfrisur sieht, denkt sofort an „Tekken“. Wer ein rotes Stirnband und rote Kampfhandschuhe erspäht, fühlt sich sofort an Ryu aus „Street Fighter“ erinnert. Und wer einen Prototyp-Ninja beschreiben muss, wird unweigerlich Scorpion aus „Mortal Kombat“ nennen.

 

Legenden, Klischees & Öl: Verrückte Figuren in Fighting-Games

 

Doch was passiert, wenn unterschiedliche Spielreihen aufeinandertreffen? „Tekken“ und „Street Fighter“ haben es 2012 mit „Street Fighter x Tekken“ vorgemacht. Figuren von Marvel und Capcom hauen sich ebenfalls seit „X-Men vs. Street Fighter“ von 1996 die Fressleisten ein. Doch ein Videospiel, in dem alle großen Figuren zusammenkommen, gab es nicht und wird es aus lizenzrechtlichen Gründen vermutlich auch nie geben. Wir haben einfach mal geträumt und eine Liste mit Kämpfern zusammengestellt, die wir in einem All-Star-Fighting-Game sehen wollen.

 

Guile (Street Fighter)

1991 feierte der Major der Air Force sein Videospieldebüt in „Street Fighter II“. Seitdem schlägt er seine Gegner in Rammbockmanier zu Brei. „There’s nothing too fancy about him. He’s just your basic, no-nonsense, all-American tough guy”, schrieb IGN und ernannte Guile in einer entsprechenden Liste zur zweitbesten Figur der „Street Fighter“-Reihe. In unserem All-Star-Kampfspiel muss er auftauchen, da er die schickste Frisur aller Kampfspielfiguren hat.

 

 

Eddy Gordo (Tekken)

Was Dhalsim für “Street Fighter” ist, ist Eddy Gordo für “Tekken”. „Dhalsim nicht nehmen, der kann Arme und Beine“, hieß es früher in den Kinderzimmern. Bei Capoeira-Meister Eddy lautet das Argument: „Den nicht nehmen, der kann tanzen.“ Beiden Figuren führen auch bei mangelnden Spielkenntnissen spektakuläre Manöver aus. So können sogar Kampfspielmuffel mit Button-Smashing einen Sieg gegen „Tekken“-Könner abstauben. In den Kader unseres All-Star-Spiels gehört Eddy Gordo trotzdem, weil sein Getänzel verdammt cool aussieht.

 

 

Arakune (BlazBlue)

Wissenschaftler Lotte Carmine verwandelte sich nach einem missglückten Experiment in Arakune – ein schwarzes Breiwesen mit knochige Klauen. Die „BlazBlue“-Reihe ist für ihre außergewöhnlichen Figuren mit noch außergewöhnlicheren Kampfstilen bekannt. Doch Arakune legt noch eine Schippe drauf: Das Wesen verformt sich in einen öligen Ball, schießt in die Lüfte und stürzt sich auf den Gegner. Wer Arakune das erste Mal steuert, wird so begeistert wie überfordert sein.

 

 

Reptile (Mortal Kombat)

Scorpion, Rain, Noob Saibot, Smoke, Ermac – die Riege aus „Mortal Kombat“ lebt von Ninjas. Logisch, dass in einem All-Star-Kampfspiel einer von ihnen vertreten sein muss. Unsere Wahl fällt auf Reptile. In der Hoffnung, dieser würde seine Rasse wiederbeleben, dient die menschliche Echse dem Imperator Shao Khan treu und ergeben. Reptile ist seit Serienstart 1992 in fast jedem Teil vertreten. So viel Arbeitsethos muss belohnt werden.

 

 

Siegfried (Soul Calibur)

Siegfried stammt aus dem deutschen Ober-Getzenberg, das es in Wirklichkeit nicht gibt. Er tritt seit seinem Debüt 1996 in „Soul Edge“ mit Ritterrüstung auf. In diese Liste gehört Siegfried, weil er die größte Veränderung durchgemacht hat. Als 16-Jähriger begann er mit kurzen blonden Haaren und entwickelte sich bis zum letzten Teil „Soul Calibur VI“ zum gestandenen Mann mit Langhaarfrisur und vernarbtem Gesicht.

 

 

Mila (Dead or Alive)

Die Busenparade in “Dead or Alive” lässt schnell vergessen, dass unter all den engen BHs und Höschen ein hervorragendes Gameplay steckt. Schade, denn deshalb stieg die Reihe möglicherweise nie in die erste Riege der Kampfspiele auf. Mila gehört trotzdem in unseren All-Star-Kader. Die sympathische Figur feierte erst 2012 mit „Dead or Alive 5“ ihr Debüt und ist damit im Vergleich zu Veteraninnen wie Kasumi oder Tina Armstrong noch grün hinter den Ohren. Doch die 21-jährige Spanierin lebt als MMA-Kämpferin  ihren Traum. Mehr Inspiration für junge Spieler_innen geht kaum.

 

 

Dural (Virtua Fighter)

Als Hauptgegenspielerin in “Virtua Fighter” gehört Dural zu den Aushängeschildern der seit 1993 existierenden Serie. Und obwohl sie das Böse verkörpert, ist ihre Geschichte eine tragische. Die Geheimorganisation Judgement 6 stattete sie für wissenschaftliche Experimente mit kybernetischen „Verbesserungen“ aus. Gegen ihren Willen, weshalb sie zuvor einer Gehirnwäsche unterzogen wurde. Durals Kampfstil ist ein Best-of der anderen Virtua-Fighter-Figuren.

 

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