Justice League: Diese Mitglieder vermissen wir im Film

In den Comics ist manchmal alles anders: Auch für die Justice League!

“Justice League” fährt sowohl bei den Kritikern als auch an den Kinokassen ernüchternde Ergebnisse ein. Sollte es dennoch einen zweiten Teil geben, würden wir uns diese neuen Mitglieder wünschen.

 

Mitte November kam mit “Justice League” die DC-Version der Avengers in die Kinos. Batman, Superman, Wonder Woman, der Flash, Aquaman und Cyborg treten darin gegen Darkseids Onkel Steppenwolf an, um nicht weniger als die Welt zu retten. Doch angesichts der mehr als 100 Mitglieder, die die Gerechtigkeitsliga zusammengerechnet in den Comics hatte, kann das auf ein halbes Dutzend heruntergedampfte Filmteam nicht mithalten. Erstmals tauchte die Justice League 1960 in dem Comic „The Brave and the Bold #28“ auf, wo sie von Aquaman, Black Canary, Green Lantern, Flash und Martian Manhunter gegründet wurde.

 

Die Geschichte der Gerechtigkeitsliga entwickelte sich in den Heften des DC-Verlags immer weiter: Neue Mitglieder kamen hinzu, andere wurden rausgeworfen. Da die Zukunft des Franchises aufgrund der enttäuschenden Einspielergebnisse nicht rosig aussieht, kann nur gehofft werden, dass das DC Extended Universe trotzdem um weitere Figuren ergänzt wird. Zum Kernteam, auf das sich die meisten Leser einigen können, gehören Superman, Batman, Wonder Woman, Flash, Aquaman, Martian Manhunter und Green Lantern. Wir haben sieben Helden herausgesucht, die wir uns für den zweiten Teil der „Justice League“ wünschen.

 

Martian Manhunter

Diese Figur existiert seit 1955 und gehört damit zu den ältesten im DC Universum. In den Comics war der vom Mars stammende Superheld J’onn J’onnz aka The Martian Manhunter ein Gründungsmitglied der Justice League. Dabei setzt er übermenschliche Fähigkeiten wie Telepathie, Körperkraft und Röntgenblick gegen das Böse ein. Zusätzlich kann er sein Erscheinungsbild verändern, weshalb er unter dem Pseudonym John Jones unbemerkt auf der Erde lebt. Was der Martian Manhunter im Kino nicht geschafft hat, klappt im TV umso besser. In der Serie „Supergirl“ taucht die Figur – gespielt von David Harewood – seit der ersten Episode auf.

 

Black Canary

Auch Black Canary ist ein im Film übergangenes Gründungsmitglied der Gerechtigkeitsliga, das dafür in der Serie „Arrow“ angemessen zum Einsatz kommt. Dinah Drake – wie die Blitzschwalbe mit bürgerlichem Namen heißt – wurde 1947 vom Flash-Schöpfer Robert Kanigher erschaffen. Ursprünglich besaß die Figur keine Kräfte und überzeugte ausschließlich durch ausgeprägte Martial-Arts-Kenntnisse. Mit der Zeit erhielt die Figur einen Sonarschrei, der alles in Schutt und Asche legen kann.

 

Hawkman

Rein optisch gehört er zu den eindrucksvollsten Mitgliedern der Justice League. Hawkman, der eine goldene Rüstung mit Flügeln und eine Keule als Bewaffnung trägt sowie die Sinne eines Falken besitzt, hatte 1940 seinen ersten Auftritt in der Comicwelt. An der Seite von Hawkman kämpfen mit Hawkgirl und Hawkwoman nicht weniger beeindruckende Figuren, die ebenfalls einen Platz im „Justice League“-Film verdient hätten.

 

Green Lantern

Der Green Lantern Corps ist eine intergalaktische Polizeitruppe, deren Mitglieder mit Ringen ausgestattet sind, die es ihnen ermöglichen, alles zu materialisieren, was sie sich vorstellen. Jede existierende Welt wird von einem Lantern vertreten. So konnte sich die Erde im Laufe der Zeit auf den Schutz durch Alan Scott, Hal Jordan, Guy Gardner, John Stewart, Kyle Rayner, Simon Baz und Jessica Cruz verlassen. Der bisher populärste Ringträger war Testpilot Jordan.

 

Booster Gold

Booster Gold ist ein besonders interessanter Charakter. Als Zeitreisender aus dem 25. Jahrhundert trifft er in unserer Zeit ein, um mithilfe der Zukunftstechnik zum bejubelten Superstar zu werden. Die Figur ist kein typischer Superheld, da sie nicht nach uneigennützigen Dingen, sondern nach der eigenen Glorie strebt. Dabei ist Booster Gold in seiner Arroganz und seinem Streben nach Ruhm sehr menschlich. Denn wer wollte nicht schon einmal mit einer PlayStation 4 unter dem Arm sein 10-jähriges Ich besuchen und angeben?

 

Nightwing

Nachdem sich der erste Robin Dick Grayson von seinem Mentor Batman löste, ging er als Nightwing auf Verbrecherjagd. In den Fähigkeiten und Gadgets unterscheidet sich Dicks zweites Superhelden-Alias nicht allzu sehr von Robin: Martial-Arts-Künste, akrobatisches Können, detektivische Sinne und High-Tech-Spielzeug. Der entscheidende Unterschied ist: Nightwing sieht cooler als Robin aus.

 

Supergirl

Dank der erfolgreichen CW-Serie ist Supergirl fast populärer als ihr großes Vorbild Superman. In ihren Fähigkeiten unterscheiden sich die beiden Immigranten vom Planeten Krypton kaum. Fliegen, Superstärke, Hitzeblick und all die anderen spaßigen Mächte, mit denen ein normaler Mensch Gottkomplexe entwickeln würde, gehören zu ihrem Repertoire. Die Figur entstand 1958 und somit genau 20 Jahre nach der ersten Superman-Veröffentlichung.

 

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