Jahresrückblick 2018 – Songs

Wir haben Freunde, Kollegen und Musiker nach ihren Jahreshöhepunkten gefragt. Das sind die Antworten in der Kategorie Songs!

 

form (Producer am Mic, FICKO-Magazin / fifaform.de)

Kopp Johnson – Gilets Jaunes

Da gäbe es natürlich noch viele andere, aber ich habe so einen Ohrwurm die letzten Tage, das überschwillt alles andere.

 

Christine (Bloggerin / totallygamergirl.com)

CHVRCHES – Never Say Die

Der Song gehört zum „Forza Horizon 4“-Soundtrack und ist mir dort aufgefallen. Seitdem ist er fester Bestandteil meiner Spotify-Favorites-Playlist. Durchaus eine Leistung – dort ist kaum etwas auch nur annähernd so aktuell. „Shooting Star“ von Anna Yvette ist übrigens auch toll. Psst, jetzt habe ich hier zwei Songs genannt.

 

Noiscount (GEMA-Mitglied / facebook.com/noiscount)

Jorja Smith – February 3rd

Als ich das zum ersten Mal gehört habe, gleich mehrere Male wiederholt. Schon wie der Beat anfängt, unbeschreiblich gut und dann noch die Stimme in der Hook – gehmerfort. Ist neben „Imperfect Circle“ mein Favorit von ihr. Die Zukunft.

 

Fabi Benz (DJ / facebook.com/djfabibenz)

Popcaan – Silence

Trotz der dauerhaft hohen Anzahl an Releases im Genre Reggae sticht für mich dieses Jahr Popcaans „Silence“ hervor. Selbst wenn es nicht der tanzbarste Song 2018 ist, rocken mich die Lyrics – und jede Party.

 

Daniel (Musiker / brothersofivory.de)

Interpol – If You Really Love Nothing

Meine All-Time-Favourite-Band hat mich musikalisch nach dem Ausstieg des sehr charakteristischen Bassisten Carlos D. leider nicht mehr gepackt. Und das, obwohl ich ihr Debüt „Turn On The Bright Lights“ vermutlich, ohne mich zu langweilen, für drei Jahre in Dauerschleife hören könnte. Doch dieses Jahr haben sie mein Herz mit ihrem neuen Album zurückerobert. Kopfhörer auf Max-Volume und Augen zu.

 

Stefan (Autor bei like it is ’93)

CupcakKe – Crayons

Rapperin CupcakKe bringt die Dummheit mancher Menschen auf den Punkt: “Man got a man, that’s what’s up! / Love is love, who give a fuck? / Girl on girl, they like ‘yup’ / But when it’s man on man they like ‘yuck’”.

 

Sandra Andrés (Freie Journalistin / sandraandres.com)

Suede – Life Is Golden

Suede haben im September ein neues Album veröffentlicht: „The Blue Hour”. Der Song „Life Is Golden” hat nicht nur ein außergewöhnliches Video, das eine Tour durch die Geisterstadt Prypjat bei Tschernobyl macht. Das Lied überzeugt vor allem mit dramatischem Gesang und eingängiger Melodie. Dem verlassenen, verseuchten Dorf im Video möchte man in jedem Chorus “You’re not alone” entgegen schreien. Und so ganz alleine ist Prypjat auch gar nicht mehr: Natur und Tiere haben über die zerstörte Betonwüste triumphiert.

 

Captain Comix (Comic-Blogger / captain-comix.de)

Turnstile – Generator

Warum? Nun, zum einen gab es dieses Jahr kaum Hardcore-Releases, die mich wirklich überzeugt hätten und zum anderen ist „Generator“ genau das, was Turnstile ausmacht. Hardcore, der etwas fernab des Üblichen agiert und den lockeren Flow von ikonischen Bands wie Leeway in die heutige Szene überträgt. Stimmung ahoi!

 

O.G. Benny SAN (Rapper & Writer / ogbennysan.hiphop)

Pillath – Bars

„Guck mal, ich weiß, was dir Made noch fehlt / ‚N Gucci-Cap für dein Hurensohn-Starterpaket“

 

Kevin (Autor bei like it is ’93)

Mark Forster – Einmal

„Manches kommt und geht und kommt nie mehr, nie mehr und dadurch ist es noch mehr wert“ In unserer heutigen Zeit, in der selbst Großereignisse nach einer Woche aus unseren Erinnerungen verblassen, zielt dieser Song genau auf dieses Thema. Innehalten. Das Leben wieder bewusster wahrnehmen. Nicht nur konsumieren, sondern auch bewusst genießen und die Erinnerungen in sich selbst bewahren.

 

Heppy (Künstler / heppy-hour.de)

Tua – Vorstadt

Weil Tua einfach. Freue mich unglaublich auf das Album.

 

Annka (Autorin bei like it is ’93)

Tocotronic – Unwiederbringlich

Der Song „Unwiederbringlich“ handelt vom Sterben eines engen Freundes Dirk von Lowtzows. Er baut sich ganz langsam auf und hat fast kinderliederartig unschuldige Melodiefolgen und Klänge (Klarinette, Klanghölzer etc.). Inhaltlich erzählt er von Zeiten, in denen man von schlimmen Ereignissen noch nicht über Handy und E-Mail erfuhr, sondern sich bis zur Gewissheit in einer Art Zwischenwelt befand. Ein Lied über den Tod, wie ich es vorher noch nicht gehört habe.

 

Tim Gerrits (Musiker / timgerrits.eu)

Sufjan Stevens – Death with Dignity

Manchmal brauch es eben nur die Kombination aus einer eingängigen Gesangmelodie und einem simplen Gitarrenspiel, um eine tolle, vorsichtig optimistische Atmosphäre zu schaffen.

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