Ideen für die neue „Star Trek“-Serie

startrekBrainstorming im Weltall: 2017 soll eine neue Star-Trek-Serie auf Sendung gehen. Bisher ist noch nicht allzu viel über sie bekannt, weshalb noch genug Zeit ist, um eigene Ideen zu spinnen. Energie!

 

Im November 2015 kündigte der US-amerikanische Fernsehsender CBS an, eine neue Star-Trek-Serie produzieren zu wollen. Exklusiv für den Video-on-Demand-Service CBS All Access sollen ab Januar 2017 die ersten Episoden ausgestrahlt werden. Bisher ist noch nicht viel bekannt über die neue Science-Fiction-Show, die – J.J. Abrams‘ Filme von 2009, 2013 und 2016 einmal ausgeklammert – das erste audiovisuelle Star-Trek-Lebenszeichen seit „Enterprise“ von 2005 ist. Bisher wissen wir zum einen, dass mit Bryan Fuller, Rod Roddenberry und Nicholas Meyer Schreiber und Produzenten mit Star-Trek-Erfahrung engagiert wurden und zum anderen, dass frische Charaktere eingeführt werden sollen, die neue Zivilisationen und Lebensformen entdecken. Alles in allem sind das nicht viele Informationen, weshalb die Spekulationen und Mutmaßungen unter den Fans groß sind. Ich bin begeistert, dass die Serie im klassischen und nicht im neuaufgelegten Abrams-Universum spielen wird, da dadurch auf einen riesigen Fundus an vertrauten Rassen, Planeten und Hintergrundgeschichten zurückgegriffen werden kann. Die Vorfreude ist größer als ein Borg-Kubus, weshalb ich in diesem Blogbeitrag erste Ideen zusammenspinne, Wünsche äußere und überlege, was die Show-Runner planen könnten.

 

Dritter Weltkrieg

Im Star-Trek-Universum bricht 2026 der dritte Weltkrieg aus, der sich bis in das Jahr 2053 zieht. Noch bis 2079 herrscht in Folge atomarer Verschmutzungen und völlig zerstörter Landstriche Chaos und Anarchie. Diese Zeit wurde in vielen Episoden vorangegangener Star-Trek-Serien bereits behandelt, doch eine komplette Show basierend auf diesem dunklen Kapitel der Menschheit, könnte dem Star-Trek-Franchise eine ganz neue Färbung verleihen. Da dieser Zeitabschnitt düsterer und dreckiger als die sterilen und sauberen Tage der Föderation ist, ließen sich frische Designs einführen, man könnte näher am aktuellen Tagesgeschehen sein und Hauptfiguren kreieren, die moralisch nicht immer einwandfrei handeln.

 

Das 31. Jahrhundert

Wenn die Serie nach den Ereignissen von „Star Trek: Nemesis“ spielt, dann sollte sie bitte richtig weit in der Zukunft angelegt werden. Am besten wagen die Serienschreiber einen Sprung ins Jahr 3000 oder noch später – in eine Zeit also, in der die Abenteuer von Archer, Kirk, Picard, Sisko und Janeway ganz kalter Replikatorkaffee aus den Geschichtsbüchern ist.

 

Aus der Sicht einer anderen Spezies

Wie wäre es denn, wenn die Serie keine Geschichten einer Föderations-Crew erzählt, sondern die einer gänzlich anderen Spezies? Wie gerne würde ich die Besatzung eines klingonischen Bird of Preys dabei begleiten, wenn sie ihre Missionen auf eine Art und Weise bestreiten, wie es Klingonen nun einmal tun. Oder wie wäre es, den Fokus auf die politischen Machtspielchen im romulanischen Imperium zu legen. Das wäre dann praktisch „Game of Thrones“ im Star-Trek-Universum.

 

Kurzfilme statt einer zusammenhängenden Serie

Um das umfangreiche Universum, das ein Franchise wie Star Trek bietet, komplett auszukosten, bietet es sich möglicherweise an, komplett auf eine Stammbesetzung zu verzichten und stattdessen in jeder Episode gänzlich neue Stories und Gesichter zu präsentieren. In der einen Folge wird aus der Sicht zweier Marquis-Rebellen erzählt und in der nächsten von einem Föderationsschiff, das eine spannende Mission zu erfüllen hat. In Zeit und Schauplatz kann beliebig gesprungen werden und den Zuschauer erwartet mit jeder Episode eine Überraschung.

 

Sternenflottenakademie

Es gab in den bisherigen Serien schon viele Einblicke in das Leben von Sternflottenkadetten, die eine Ausbildung in der Akademie in San Francisco absolvieren. Mit einem derartigen Szenario könnten die Drehbuchautoren endlich mal coole jüngere Helden erschaffen, Elemente aus dem Coming-of-Age-Genre verwenden und natürlich alternde Star-Trek-Schauspieler in Gastrollen als Dozenten auftreten lassen.

 

Eine neue U.S.S. Enterprise

Wieso nicht das wiederholen, was bereits mit Picard und dessen Crew hervorragend funktioniert hat? Einfach 100 Jahre in die Zukunft springen und eine neue Mannschaft mit einer neuen U.S.S. Enterprise auf eine Fünf-Jahres-Mission schicken.

 

Firefly meets Star Trek

Wieso immer in Spezies und Fraktionen denken? Warum stattdessen nicht eine wild zusammengewürfelte Crew ins Universum schicken, die sich mit harmlosen Gaunereien durch den Weltraumalltag schlägt? Ein heruntergekommenes Schiff, ein frecher menschlicher Captain, ein aggressiver Kopfgeldjäger-Klingone, eine abtrünnige Romulanerin und, und, und…

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