DC Primal Age: Batman macht einen auf He-Man

Mit Axt und Lendenschurz – Batman tritt gegen den Joker an // Foto: Funko

Funko schickt den dunklen Ritter als Retro-Actionfigur in den Kampf gegen Skeletor. Wobei der keine Zeit hat und sich vom Urzeit-Joker vertreten lässt.

 

He-Man und seine Masters of the Universe waren richtige Helden. Muskelberge, die mit dicken Schwertern gegen das Böse in den Kampf zogen. Karikaturen ihrer selbst, die am Ende jedes Abenteuers trotzdem einen pädagogisch wertvollen Ratschlag für das junge Publikum parat hatten. Weil die Welt Helden dringend braucht, He-Man aber niemanden mehr interessiert, steckt Funko mit der Actionfigurenserie DC Primal Age einfach Batman in den Lendenschurz.

 

 

The ‘80s were an undeniably glorious decade for toys, and action figures in particular. The heroes were ripped and the playsets were epic”, heißt es in einer Pressemitteilung, die das Konzept hinter DC Primal Age nicht unbedingt bierernst nimmt: „The muscles are big and the stakes are even bigger.“ Beliebte Charaktere von DC Comics werden auf einen Planeten à la Eternia versetzt. Wer einen Blick auf Batmans Schultergurt wirft, erkennt sofort Ähnlichkeiten mit He-Man.

 

Für einen Preis von je 11,99 Dollar sind die Helden Batman, Green Lantern, Wonder Woman und Aquaman sowie die Schurken King Shark, Joker, Scarecrow und Mr. Freeze erhältlich. Mit dem Spielzeugset „Batcave“ gibt es für 69,99 Dollar sogar ein Äquivalent zu Castle Grayskull.

 

Die Idee für DC Primal Age existiert angeblich seit den achtziger Jahren. 1983 planten Warner Bros. und DC Comics eine entsprechende Spielzeugreihe inklusive Zeichentrick- und Comicserie. Marv Wolfman, der Figuren wie Nightwing, Cyborg und Deathstroke erfand, sollte die Welt erschaffen. Ob es sich hierbei um handfeste Planungen oder doch nur Gerüchte handelt, bestätigten die Verantwortliche nie.

 

Umso erfreulicher, dass Funko die Idee nun aufgreift. In einem Statement für CBR.com erklärte Funko-Geschäftsführer Brian Mariotti: „The new collection is a great example of our strong relationships with our licensors who trust us to deliver our own take on their popular characters.” Eigen ist das Konzept zwar nicht, doch das Crossover beweist ein feines Gespür und vor allem ganz viel Liebe für die Popkultur.

 

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