Review: Battlefield 3

Höchstwahrscheinlich haben sich nur die wenigsten „Battlefield 3“-Käufer das virtuelle Kriegsspiel zugelegt, um die Nächte mit der Single-Player-Kampagne durchzuballern. Die ist zweitrangig und orientiert sich stark am Klassenkameraden „Call Of Duty“. „Battlefield 3“ möchte eher durch seinen Multiplayer-Modus überzeugen. Und dieser hat es in sich. Ich habe ihn auf der Playstation 3 getestet.

 

Bis zu 24 Spieler können sich auf neun Karten die Köpfe wegschießen. Es knallt, explodiert und brennt überall, wo man auch hinschaut. Der Spaß ist fast schon pervers. Dank Auszeichnungen, Beförderungen, freispielbaren Gadgets, Waffen und Dog Tags ist für genügend Langzeitmotivation gesorgt. Man mag den Controller – trotz gelegentlicher Serverüberlastungen – gar nicht mehr aus der Hand legen. Und ruck zuck geht schon wieder die Sonne auf…

 

Fünf Spiel-Modi und vier Kämpferklassen ermöglichen es, dass sich jeder Spieler ein individuelles Spielverhalten aneignen und nach eigenem Ermessen an den Runden teilnehmen kann. So ist es zum Beispiel durch das neutralisieren und erobern feindlicher Flaggen möglich, ordentlich Punkte zu sammeln ohne dabei einen Schuss abzufeuern. Wer zu faul ist, um seine Wege auf den riesigen Karten zu Fuß zurückzulegen, muss nicht auf ein Taxi warten. Hubschrauber, Jets, Jeeps, Panzer und allerlei andere Fahrzeuge stehen – wie man es schon von den Vorgängern kennt – im Fuhrpark bereit. Diese lassen sich durch erfolgreiches Benutzen ebenfalls upgraden und verbessern.

 

Der Multiplayer-Modus von „Battlefield 3“ ist der absolute Bringer. Das wusste auch die Presse und überhäufte das Spiel mit jeder Menge Lob. Eine umfangreiche Werbekampagne machte „Battlefield 3“ in den letzten Wochen auch für den gemeinen S- und U-Bahn-Fahrer zu einem unausweichlichen Thema. Kaum jemand kam an dem Spiel vorbei. Man darf gespannt sein, ob die Konkurrenz von „Call Of Duty“ mit „Modern Warfare 3” da nachlegen kann. Am 4.11. wissen wir mehr!

 

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