Review: Jonesmann – Macht, Käse, Flows, Cash

Nach Azads Album und dem Label-Sampler von Bozz Music ist nun Jonesmann an der Reihe. Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft veröffentlicht der Frankfurter sein zweites Mixtape „Macht, Käse, Flows, Cash“.

 

Darauf enthalten sind 70 Minuten Rap und teilweise auch Gesang. Eine bunte Mischung also, die auf 31 Tracks verteilt wurde und als Appetitanreger für das langersehnte Debütalbum herhalten soll. Das Mixtape startet mit einem Intro von DJ Kitsune. Danach wird mit „Ich hol meinen Käse“ verdeutlicht, was der Jones für die Zukunft plant. Weitere Glanzstücke sind seine „Why?“-Version „Warum?“, der zweite Teil von „Bruderliebe“, Pal Ones Beitrag „Käse für Jones“, Jonesmanns passende Antwort „Schinken für Pal“ und das mysteriöse „Freitod“.

 

Auch in Sachen Battle- und Sex-Rhymes spielt Jonesmann ganz oben mit. Verdeutlicht wird das auf „Lolli & Pint“ sowie dem 1000 PS starken „Traktor“. Die Aufzählung der Höhepunkte könnte so noch lange weitergehen. Denn bei 31 kurzen Stücken ist Abwechslung garantiert. So hat jeder Hörer genug die Möglichkeit, seine Favoriten herauszupicken. Denn neben Tracks aus der nahen Vergangenheit („Panzer“, „Kopf hoch“, etc.) bietet das Mixtape auch viele exklusive Songs und ein paar Remixe.

 

Die von DJ Kitsune gemischten Übergänge wirken diskret. Auf das Zerstückeln des Hörgenusses wurde verzichtet. An der Feature-Front konnte Jonesmann die 34ers, Pal One, Crissmas, Jeyz, Jamal, Geis, Azad, Bushido, Sezai, Blaze, Ercandize, Jamil und Olli Banjo gewinnen. Nötig wären so viele Gastbeiträge nicht gewesen, da Jonesmann das Projekt mit seinem Flow und seinen gesanglichen Leistungen auch alleine hätte stemmen können. „Macht, Käse, Flows, Cash“ zeigt, dass das Album längst überfällig ist.

 

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