Halbzeit 2017 – Die bisher besten Alben

Die besten Alben: Nach sechs Monaten wird es Zeit, ein erstes Fazit zu ziehen!

Ist denn schon der 31. Dezember? Nein, aber bei der Flut an qualitativ hochwertigen Albumveröffentlichung, die das Jahr 2017 bereits hervorgebracht hat, ist ein Halbjahresrückblick mehr als angebracht.

 

Jahresrückblicke sind mein Highlight des Jahres. Und weil ich nicht noch weitere sechs Monate warten möchte, arbeite ich mit diesem Halbjahresrückblick schon einmal vor. Denn in den ersten sechs Monaten gab es bereits jede Menge großartige Albumveröffentlichungen. Die Gorillaz kehrten nach sieben Jahren Funkstille zurück, Kendrick Lamar veröffentlichte mit „DAMN.“ sein gefühlt fünftes Magnum Opus, die Japandroids lieferten mit „Near to the Wild Heart of Life“ eine weitere Runde schnörkellosen Indie-Rock und Marteria hievte deutschen HipHop mit „Roswell“ produktionstechnisch auf die nächste Qualitätsstufe. Ich präsentiere euch die 20 – meiner Meinung nach – besten Alben, die zwischen Januar und Juni 2017 erschienen sind.

 

Platz 20: Deez Nuts “Binge & Purgatory”

„Deez Nuts haben Anfang April ihre neue Platte ‚Binge & Purgatory‘ veröffentlicht und gehen darauf ungewohnt reflektierte Wege. Denn irgendwann ist auch der letzte Shot gekippt und der letzte Blunt geraucht.“ Zur Review

 

Platz 19: Marteria “Roswell”

„Und wenn der Rostocker an der Seite von Yasha und Miss Platnum das Album beendet, weiß auch der letzte Zweifler, dass die Marteria-Formel ein weiteres Mal aufgegangen ist.“ Zur Review

 

Platz 18: Mutoid Man “War Moans”

„Der Metal von Mutoid Man sprintet trotz schwerer Kampfstiefel in einer atemberaubenden Geschwindigkeit über die Ziellinie.“ Zur Kurz-Review

 

Platz 17: 8kids “Denen die wir waren”

„Unter die Haut und ins Ohr geht das Debütalbum der Post-Hardcore-Band 8kids. Denn ‚Denen, die wir waren‘ kann als klassische Trennungsplatte bezeichnet werden.“ Zur Kurz-Review

 

Platz 16: SXTN “Leben am Limit”

„‘Leben am Limit‘ ist ein gelungener Albumeinstand und die logische Konsequenz aus der Vorgänger-EP.“ Zur Review

 

Platz 15: Rise Against “Wolves”

„Konkreter und angriffslustiger ist die Melodic-Hardcore-Band aus Chicago geworden.“ Zur Kurz-Review

 

Platz 14: Gnarwolves “Outsiders”

„Mit ihrem zweiten Album haben sich die Gnarwolves zwar nicht grundlegend verändert, das Bier ist inzwischen aber alkoholfrei. „Outsiders“ behandelt die Schattenseiten ihres hedonistischen Punk-Rock-Lifestyles.“ Zur Review

 

Platz 13: Depeche Mode “Spirit”

„Ein absolut relevantes Album von einer Band, der ihr Alter guttut.“ Zur Kurz-Review

 

Platz 12: Algiers “The Underside of Power”

„Dabei muss sich der Hörer die zwei Hits der Platte, die zwischen den verstörend schönen Songexperimenten liegen, hart erarbeiten. Das macht Spaß, denn die Algiers besingen die Apokalypse und die ist bekanntlich kein Kindergeburtstag.“ Zur Kurz-Review

 

Platz 11: Gorillaz “Humanz”

„Eines der besten Statements zum Zustand der Menschheit kommt ausgerechnet von einer virtuellen Band. Die „Humanz“ verändern sich und die Gorillaz haben die Musik dazu veröffentlicht.“ Zur Review

 

Platz 10: Big Sean “I Decided.”

“Der Künstler Big Sean wirkt immer noch nicht ausgereift, auf „I Decided.“ macht er trotzdem Spaß.“ Zur Kurz-Review

 

Platz 9: Beachheads “Beachheads”

“Statt schwerer Gitarren gibt es melodischen Powerpop, zu dem man Urlaub machen kann.“ Zur Kurz-Review

 

Platz 8: Body Count “Bloodlust”

„Es geht auf den elf Tracks um das Leben in den sozialen Brennpunkten, wo Perspektivlosigkeit zum Alltag gehört. Ein Alltag, den sich die dort lebenden Menschen nicht ausgesucht haben.“ Zur Kurz-Review

 

Platz 7: At The Drive-In “Inter Alia”

“Refrains, die ins Ohr gehen, sich aber nicht in Pop-Punk-Manier anbiedern, runden diese wertige Platte ab. Das Comeback kann als geglückt bezeichnet werden.“ Zur Kurz-Review

 

Platz 6: Van Holzen “Anomalie”

„Sperrige Gitarrenmusik, die in den richtigen Momenten poppige Elemente einzusetzen weiß, trifft auf Inhalte, die weder verkopft noch platt sind.“ Zur Kurz-Review

 

Platz 5: Love A “Nichts ist neu”

„Sänger Jörkk Mechenbier kann auch auf Album Nummer Vier „Nichts ist neu“ die kleinen Dinge, die ihn ärgern, ebenso treffend in Worte fassen, wie den ganz großen Weltschmerz.“ Zur Kurz-Review

 

Platz 4: Ho99o9 “United States Of Horror”

„Ho99o9 machen es mit ihrem Debütalbum ‚United States of Horror‘ richtig: Sie ertränken ernste Inhalte nicht in massentauglichen Sounds, sondern loten die Schmerzgrenzen ihrer Hörer aus.“ Zur Review

 

Platz 3: Japandoids “Near To The Wild Heart Of Life”

„Das kanadische Duo spielt sich auf der Platte durch acht Hochglanzlieder, in denen sogar die woanders platt klingenden „oh oh oh“-Passagen Wertigkeit versprühen.“ Zur Kurz-Review

 

Platz 2: The Magnetic Fields “50 Song Memoir”

“The Magnetic Fields haben ein biografisches Album über ihren Frontmann Stephin Merritt veröffentlicht. Darauf enthalten: 50 Lieder, von denen jedes für ein Jahr im Leben des Musikers steht.“ Zum Beitrag

 

Platz 1: Kendrick Lamar “DAMN.”

„Seit fünf Jahren ist Kendrick Lamar der Mann der Stunde. Und diese 43.800 Stunden gipfeln nun in ‚DAMN.‘, der vielleicht anspruchsvollsten HipHop-Platte des Jahres.“ Zur Review

 

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