Die 15 schlimmsten Cover-Songs

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Cover-Songs veröffentlicht auch Britneys Spears gerne.

Gute Cover-Songs sind eine hohe Kunst. Trotzdem macht es jeder. Diese 15 Fehlgriffe gehören zu den schlimmsten Nachspielversuchen aller Zeiten.

 

„Killing Me Softly“ von den Fugees, „All Along the Watchtower“ von Jimi Hendrix, “Respect” von Aretha Franklin, “Hurt” von Johnny Cash – es gibt Cover-Songs, die das Original toppen. Wenn Künstler_innen ein Lied auf ihre Art interpretieren, kann etwas Wundervolles entstehen. Leider ist das zu selten der Fall. Von Limp Bizkit bis One Direction haben sich schon die populärsten Musikanten an Song-Schwergewichten verhoben.

 

Kommentar: Mein Problem mit Coverbands

 

Aber weshalb riskieren Künstler_innen überhaupt eine Blamage? „In keiner anderen Kunst gibt es das. Das gibt es nur in der Popmusik. Ein Buch kann man nicht noch mal schreiben“, wundert sich auch Popmusik-Forscher Christian Huck im Interview mit dem Deutschlandfunk. Wir haben die 15 – unserer Meinung nach – schlimmsten Cover-Songs aller Zeiten herausgesucht.

 

Platz 15: Alien Ant Farm – Smooth Criminal (Michael Jackson)

Der Wrestling-Ring im Musikvideo sollte eine Vorwarnung sein: Es wird trashig. Wenigstens klingt der Sound „eigen“.

 

Platz 14: Fall Out Boy – Beat It (Michael Jackson)

Patrick Stump wäre so gerne Michael Jackson. Leider wirkt er wie der in die Jahre gekommene Papa, der mit seiner Coverband beim Dorffest „rocken“ möchte.

 

Platz 13: Aaron Carter – Crush On You (The Jets)

Das Original geht als ein käsiger, aber sympathischer Disco-Hit durch. Aaron Carter macht mit seiner Quäkstimme aus „Crush On You“ einen Song, den selbst Chipmunk-Fans peinlich finden.

 

Platz 12: Jonas Brothers – Hello Goodbye (The Beatles)

„I don’t know why you say goodbye?“ Ich sag’s dir: Deine Cover-Version klingt furchtbar!

 

Platz 11: One Direction – Abbey Road (The Beatles)

Obwohl die britische Boyband die Einnahmen von „Abbey Road“ an eine gemeinnützige Einrichtung spendete, muss dieses Beatles-Cover als das bezeichnet werden, was es ist: Schrecklich.

 

Platz 10: Madonna – American Pie (Don McLean)

Wie kann Madonna aus einer achtminütigen Meilensteinballade, einen so herzlosen Abklatsch schustern?

 

Platz 9: Smash Mouth – Under Pressure (Queen & David Bowie)

Smash Mouth arbeiten sich an einem technisch anspruchsvollen Klassiker ab und gehen dabei gnadenlos unter. Wer hört sich das ernsthaft an, wenn er auch das Original haben kann?

 

Platz 8: Scissor Sisters – Comfortably Numb (Pink Floyd)

Ist ja toll, wenn eine Band nicht wie das Original klingt. Das hier geht trotzdem zu weit.

 

Platz 7: Celine Dion & Anastacia – You Shook Me All Night Long (AC/DC)

Die peinliche Luftgitarre zu Beginn des Auftritts müsste eigentlich alles sagen.

 

Platz 6: Limp Bizkit – Behind Blue Eyes (The Who)

Mit Tools “Opiate” und George Michaels “Faith” haben Limp Bizkit bereits bewiesen, dass sie geschmacklos covern können. „Behind Blue Eyes“ setzt dem Ganzen jedoch die Krone auf.

 

Platz 5: Britney Spears – I Love Rock & Roll (Arrows)

Keine Dorfdisko kam Anfang der Zweitausender ohne diesen Song aus. Zu viel Wodka Red Bull entschuldigt aber gar nix. Dieses Stück stinkt wie Spears‘ Rolling-Stones-Cover „(I Can’t Get No) Satisfaction“.

 

Platz 4: Justin Bieber – Let It Be (The Beatles)

Schon im Musikunterricht haben zig Generation diesen Beatles-Klassiker gesungen. Wenn ihn die vier Pilzköpfe nicht selber singen, sollte er aber auch dort bleiben.

 

Platz 3: Avril Lavigne – Imagine (John Lennon)

Den geschmacklosen Witz von “im Grab umdrehen” ersparen wir uns an dieser Stelle. Auch Lavignes nicht weniger miese Interpretation von „Knockin‘ on Heaven’s Door“ kehren wir an dieser Stelle unter den Teppich.

 

Platz 2: Miley Cyrus – Smells Like Teen Spirit (Nirvana)

Gänsehaut. Aber nicht die Gute, wenn etwas berührt. Nein, die Schlechte, wenn etwas Schreckliches passiert.

 

Platz 1: Avril Lavigne – Chop Suey! (System of a Down)

Na ja, wenigstens hört sie gute Musik.

 

Bonus-Top-5

Unhörbare Cover-Songs von deutschen und österreichischen Künstlern:

Platz 5: Lou Bega – Mambo No. 5 (Perez Prado)

Platz 4: Crazy Fog – Axel F (Harold Faltermeyer)

Platz 3: H-Blockx feat. Dr. Ring-Ding – Ring of Fire (Johnny Cash)

Platz 2: Cascada – Everytime We Touch (Maggie Reilly)

Platz 1: DJ Ötzi – Hey Baby (Bruce Channel)

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