Vit-Armin B – Dick und dope

VÖ: 10. März 2006 // Label: Demand On Paper Entertainment

Vit-Armin B

Vit-Armin B – Dick und dope

Das Cover zu „Dick und Dope“ von Vit-Armin B macht keine Lust auf das Hören. Der arrogant dreinblickende Mann im Bankerdress, der dank Photoshop vor ganz speziellen Pflanzen posiert, schreckt eher ab. Doch lieber ein hässliches Entlein, das sich als Schwan entpuppt, als ein trojanisches Pferd.

 

Gleich vorweg: Überraschungen bietet das Street-Album nicht. Enttäuschungen aber auch nicht. Vit-Armin B startet mit den zwei Openern „Hallo mein Freund“ und „Ich verdiene“ rasant. Neben ein paar Ausnahmen geht es anschließend um leichtfüßige Themen. Ums Battlen, Partymachen und Spaßhaben eben. Die Regel sind Zeilen wie: „Ich steck euch in die Tasche wie ein Flachmann vor der Disko/ihr seid pausenlos am biten, weil ihr denkt Rap is ein Bistro.“

 

„Dick und dope“ besitzt viele guten Ansätze. Denn verrückte Ideen, lustige Skits und unterhaltsame Interludes lockern das Album immer wieder auf. „Schlaue“ Weisheiten hagelt es dabei ständig: „Nur schüchtern sind wir nüchtern“ und „Uni kann voll stressig sein“ seien als Beispiele genannt. Nur den Zusammenhang von warmer Suppe und Unterleibsschmerzen muss der Rapper auf der nächsten Platte genauer erläutern.

 

Das klingt, als sei „Dick und dope“ eine Spaßveranstaltung. Vit-Armin B stimmt auch ein paar ernste Töne an. Erfreulicherweise zerstören Tracks wie „Grenzen“ oder „Narkose“ den lockeren Hörfluss nicht. Vit-Armin B ist halt kein schlechter HipHopper. Oder wie hat es die Backspin geschrieben: „’Dick und dope’ ist ein ordentliches, wenn auch eher kurzweiliges Release!“ Dem können wir uns nur anschließen und auf mehr hoffen.

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