Jay-Z bei David Letterman: Mit 16 Jahren schon 2.000 Dollar pro Tag verdient

Beziehungen, Kinder & Kanye West – David Letterman und Jay-Z im Gespräch

David Letterman hat sich mit Jay-Z getroffen. Diese neun Erkenntnisse gewannen wir aus dem intensiven Gespräch.

 

Am 12. Januar 2018 feierte David Lettermans Talk-Show „My Next Guest Needs No Introduction“ Premiere. Seitdem zeigt Netflix pro Monat eine neue Episode, in der sich Berühmtheiten wie Barack Obama, George Clooney oder Malala Yousafzai einem tiefschürfenden Gespräch mit dem legendären Late-Night-Moderator stellen. In der vierten Folge, die seit dem 6. April zu sehen ist, reiht sich Rapper und Unternehmer Jay-Z in diese namhafte Liste ein.

 

Und Jay-Z muss tatsächlich niemandem mehr vorgestellt werden: 13 Studioalben, von denen jedes Platinauszeichnungen erhielt, sowie ein geschätztes Vermögen von 900 Millionen US Dollar stehen für sich. Dennoch zeigte sich Shawn Carter – wie Jay-Z mit bürgerlichem Namen heißt – von einer Seite, die ihn menschlich und somit ganz nahbar erscheinen ließ. „Big Pimpin‘“ gehört der Vergangenheit an. Jay-Z‘ Antworten waren sympathisch und zeugten von Emotionalität und Besonnenheit.

 

David Letterman freute sich sichtlich über die Möglichkeit, Jay-Z ausführlich und vor allem auf Augenhöhe Fragen stellen zu können. Denn trotz aller Unterschiede überwogen die Gemeinsamkeiten. Wenn beide nicht gerade den im Publikum sitzenden Judd Apatow veräppelten oder harmlose Fragen wie „What is flow?“ ergründeten, ging es bei Themen wie Familie gefühlsbetont zur Sache. Die neun spannendsten Erkenntnisse, die uns nach dem Gespräch im Kopf geblieben sind, möchten wir euch nicht vorenthalten.

 

1. Blue Ivys Klatschanweisungen an ihre Eltern bei den Grammy Awards waren keine Ausnahme. Auch zuhause gibt sie Jay-Z und Beyoncé zu verstehen, wenn sie mit deren Verhalten nicht zufrieden ist: „I didn’t like when you told me to get in the car the way you told me. It hurt my feelings“, beschwerte sie sich über den Ton ihres Vaters.

 

2. Mit 16 Jahren hat Jay-Z durch Drogengeschäfte bereits 2.000 Dollar pro Tag verdient. Seiner Mutter war klar, woher das Geld kommt. Direkt nachgefragt hat sie aber nie.

 

3. Weil er Jaz-O für eine Albumproduktion nach London begleitete, entging Jay-Z einer Drogenrazzia, bei der viele seiner Freunde festgenommen und für mehrere Jahre inhaftiert wurden.

 

4. „That’s my brother. We are beyond friends“, reagierte Jay-Z auf die Frage nach dem Verhältnis zu Kanye West. West sei ein brillanter Typ, der schon immer expressionistisch war. Noch bevor sein erstes Album erschien, soll er sich im Studio schon als „Retter von Chicago“ bezeichnet haben.

 

5. Wahre Exzellenz zeichnet sich dadurch aus, dass Künstler mehrere Dekaden am Stück hochwertige Musik produzieren. Michael Jackson und Prince sind zwei Beispiele, die das laut Jay-Z geschafft haben.

 

6. An dem Song „Forever Young“ schrieb Jay-Z rund einen Monat und trotzdem ist er nicht zu hundert Prozent mit dem Ergebnis zufrieden.

 

7. „I cried because I was so happy for her that she was free“, beschrieb Jay-Z seine Reaktion auf das Outing seiner Mutter.

 

8. „I think it’s actually a great think“, kommentierte Jay-Z die Präsidentschaft von Donald Trump. Denn dadurch kommen hässliche Dinge endlich ans Tageslicht und die Menschen können sich dagegen verbünden.

 

9. Ob er noch mit 60, 70 oder sogar 80 Musik machen wird, hat Jay-Z nicht verneint. Solange er etwas zu sagen hat bestimmt. Ein zweites „The Black Album“ wird es so schnell also nicht geben.

 

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