11 Dinge, die ich im Kino hasse

Halten wir uns nicht lange mit Vorworten auf, denn der Titel dieses Beitrags ist Programm: 11 Dinge, die ich hasse, wenn ich Lichtspielhäuser besuche.

 

Snickers aus dem Kühlschrank

Die Tatsache, dass ich für einen Riegel Snickers bis zu drei Euro bezahlen muss, ist schon frech genug. Dass ich das Mars für Männer in so manchen Kinoketten (vor allem die mit einem X zu viel) direkt aus dem Kühlschrank bekomme, ist eine ausgewachsene Oberfrechheit. Das Karamell muss weich und zähflüssig und nicht für das Abbrechen der Schneidezähne verantwortlich sein.

 

Werbung in der Länge des Films

Ich bezahle für eine 3D-Vorstellung rund 15 Euro und muss mir trotzdem eine Stunde Werbung anschauen! Wollt ihr mich verarschen???

 

Menschen

Chips fressend, zu spät kommend, mit dem Nachbarn diskutierend, auf dem Smartphone herumtippend, gegen den Sitz des Vordermanns drückend und zehnmal aufs Klo rennend – Menschen sind wohl mit Abstand das Nervigste an einem Kinobesuch.

 

Lange Schlangen

Ey, es gibt eTickets, die ihr gemütlich von zuhause aus bezahlen und per Smartphone vorzeigen könnt. Stattdessen muss ich mich durch Kinovorräume zwängen, weil sich Menschen nicht daran stören, ihr Kinoerlebnis mit dem Anstehen an einer langen Schlange zu starten.

 

Durchgesessene Kinositze

Die Vorstellung, wer in den vielen Jahren, die das Kino bereits besteht, mit seinem dicken Arsch in die Kinositze gepupst hat, ist schon ziemlich ekelhaft. Einmal darüber nachgedacht und die Lust, sich gemütlich in die heruntergekommenen Sessel zu fläzen, ist dahin.

 

Kaltes Popcorn

Wenn ihr euer Kino um 16 Uhr aufschließt und bereits zu diesem Zeitpunkt den Tagesbedarf an Popcorn herstellt, ist es klar, dass ich zu meinem Kinobesuch um 21 Uhr kalten und pappigen Puffmais erhalte. Was soll das?

 

Der Kampf um die Armlehne

Weshalb gibt es eigentlich nur eine Armlehne zwischen zwei Kinositzen? Jedes Mal geht der Kampf um die Lehne los und hat man ihn gewonnen, möchte man die Sitzposition nicht mehr ändern, da man sie dadurch ja wieder verlieren könnte. Purer Stress.

 

Verklebte Böden

Schöner edler roter Teppichboden ist auch nur schön, edel und rot, so lange er im Baumarkt auf der Teppichbodenrolle hängt. Sobald er eine Woche harten Kinoalltag hinter sich hat, unzählige Popkörner heruntergefallen und plattgetreten wurden, ist es aus dem mit dem schnieken Untergrund. Ekelhaft sieht der dann nämlich aus.

 

Unfreundliches Personal

Ich will, dass man mir viel Spaß vor einem Film wünscht. Stattdessen spucken einem schlechtbezahlte Kulturwissenschafts- und Germanistikstudenten in den 1,5-Liter-Kinderbecher Coca Cola.

 

Ignoranz gegenüber den Credits

Wenn der Abspann läuft, hat man aus Respekt gegenüber den während der Dreharbeiten verstorbenen Crew-Mitgliedern sitzen zu bleiben, ihr Dödel.

 

Männer- & Frauenabende

Eine furchtbar sexistische Kackdrecksscheiße der CinemaxX-Kette: Vorpremieren nur speziell für Frauen oder für Männer. So könnt ihr entweder mit dem besten Kumpel inklusive eines „kostenlosen“ Bieres in den neuen „Fast & Furious“ oder mit der besten Freundin inklusive eines „kostenlosen“ Prosecco in „Pitch Perfect 2“. Wow, was für ein verstaubtes Rollendenken.

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