Die besten Musikvideos 2017
(Teil 2)

Botschaften, Puppen, Augensex, Liebe, Geschichten und WTF-Momente – das sind die besten Musikvideos des Jahres!

 

Gestern haben wir bereits die Kendrick Lamars, Biffy Clyros und Young Thugs für ihre Leistungen im Bereich der Musikvideos geehrt. Heute gehen wir in die zweite Runde und küren in sechs weiteren Kategorien die besten Clips von 2017.

 

Die Statements

Musik ist nicht nur für einen Tanzabend gut. Musik verbreitete 2017 auch wichtige Statements: Die Broilers setzten sich in „Keine Hymnen heute“ gegen braune Töne ein, Father John Misty ließ in „Two Wildly Different Perspectives“ Kinder für sich sprechen, Cymbals Eat Guitars brachten ihre Botschaft mit „Have a Heart“ auf die Straßen, Joyner Lucas ging mit „I’m Not Racist“ in den Dialog und Miss Eaves zeigte in „Thunder Thighs“ wie eine gesunde Einstellung zum eigenen Körper aussieht.

 

 

Die Puppen

Vergesst die Augsburger Puppenkiste, 2017 ließen die Musikvideoregisseure die Puppen tanzen: Gillian Welch fand sich in „Dry Town“ wieder und Iron Reagan verteidigten mit „Fuck the Neighbors“ ihren Gartenzaun.

 

 

Die Stylischen

Manchmal ist eine schöne Blume eine schöne Blume. Auch 2017 gab es Videos, die einfach nur gut aussahen: Bonobo drehten zu “No Reason” die Matrjoschka der Musikvideos, Woman visualisierten mit „Marvelous City“ das Gefühl von Kopfschmerzen, The Shins verwandelten sich in „Half a Million“ in Collagen, Björk entführte mit den Videos zu ihrem Album „utopia“ in eine bunte Fantasiewelt, Dan Black packte für „Farewell“ die ganz verrückten Kostüme aus und Grimes zeigte in „Venus Fly“ Janelle Monáe in atemberaubenden Outfits.

 

 

Die Liebe

Kaum ein Thema wird in der Musik so intensiv thematisiert wie die Liebe. Das angemessen in Musikvideos zu verpacken, ist eine Kunst. Diese Videos haben es geschafft: Craig Finn machte in „God In Chicago“ einen romantischen Ausflug nach Windy City, FJØRT konnten in „Lebewohl“ nicht loslassen und Manchester Orchestra befeuerten in „The Sunshine“ die Liebe zwischen Baby und Papa.

 

 

Die Geschichten

Für eine gute Geschichte ist fast jeder Mensch zu haben. Diese Musikvideos sind Kurzfilme: Blaudzun zerstörten in „Press On (Monday’s Child)“ Freundschaften, New Mystics erzählten in „Modern“ von einer schwierigen Mutter-Sohn-Beziehung, Beck schickte in „Up All Night“ eine Superheldin durch die Nacht, Eli Raybon begann in „30 Cents“ mit dem Ende einer Gangster-Geschichte, Cashmere Cat berichtete in „9“ aus seinem Leben und in „Human“ zeigten All We Are, was passiert, wenn eine Autobahn durch ein Dorf gebaut werden soll.

 

 

Die WTF-Momente

„Was zur Hölle?“, konnte man sich auch 2017 fragen. Diese Musikvideos sind durchgeknallt wie eine Chinaböllerkiste nach Silvester: Pond reanimierten Jesus in „Sweep Me Off My Feet“, Dan Auerbach trat in „Shine On Me“ gegen das Weltall an, Baths schmiedeten in „Out“ Pläne für den Abend und Metz verwandelten in „Drained Lake“ Frauen in Katzen.

 

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