9 Nicht-Rap- & Reggae-Songs übers Kiffen

„Loving what you sing/And loving smoking weed/Weed, weed, weed, weed”, sang Miley Cyrus in “Dooo It!”. Denn nicht nur Rapper und Reggae-Künstler, nein, die komplette Musikwelt scheint auf die Hanfpflanze zu stehen.

 

Cypress Hill, Bob Marley, Wiz Khalifa, Peter Tosh, Luniz… die Liste mit Rappern und Reggae-Musikern, die Lieder über das Kiffen gemacht haben, ist vermutlich länger als eine Liste von denen, die es nicht getan haben. Doch nicht jeder Gras-Connaisseur mag seine Musik verpackt in stoische 4/4- und 2/4-Takte. Manche mögen es schneller, lauter und melodischer. Hier sind neun Lieder über Marihuana, die nicht den Genres Rap und Reggae zugeordnet werden können.

 

Bob Dylan “Rainy Day Women #12 & 35”

Erscheinungsjahr: 1966
Album: Blonde on Blonde
Der Text von Dylans chaotischem Blues-Stück wurde Ende der sechziger Jahre heiß diskutiert. Angeblich wolle der Musiker seine Hörerschaft mit Zeilen wie „Everybody must get stoned“ zum Drogenkonsum animieren.

 

Black Sabbath “Sweet Leaf”

Erscheinungsjahr: 1971
Album: Master of Reality
„Straight people don’t know what you’re about / They put you down and shut you out”, verteidigt Ozzy Osbourne in dieser fünfminütigen Stoner-Rock-Blaupause seinen Graskonsum. 15 Jahre später sampleten die Beastie Boys das Hauptriff für den Song „Rhymin & Stealin“.

 

Sublime “Smoke Two Joints”

Erscheinungsjahr: 1992
Album: 40oz. to Freedom
Wo Bob Dylan und Black Sabbath noch einen minimalen Raum für Interpretationen lassen, hauen die Ska-Punker von Sublime schon im Titel voll rein: „Smoke Two Joints“. Im Original stammt der Song von der Reggae-Band The Toyes.

 

Weezer “Hash Pipe”

Erscheinungsjahr: 2001
Album: Weezer (The Green Album)
Sieben Mal wiederholt Rivers Cuomo in dem dreiminütigen Stück die Zeile „I’ve got my hash pipe“. Komisch, denn laut einem Interview, das er 2007 dem Rolling Stone gab, schrieb er den Song mit Ritalin und Tequila intus.

 

Aerosmith “Reefer Head Woman”

Erscheinungsjahr: 1979
Album: Night in the Ruts
In „Reefer Head Woman“ macht Steven Tyler klar, was er im Vergleich zu Gras von Alkohol hält: „Well, I gots to drink me a two fifths of whiskey just to get half as high!“

 

Steppenwolf “Don’t Step on the Grass, Sam”

Erscheinungsjahr: 1968
Album: The Second
Steppenwolf-Frontmann John Kay prangert in dem Psych-Rock-Song den idiotischen Umgang der Regierung mit Marihuana-Konsumenten an. Pro Jahr werden hunderttausend Menschen wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verhaftet, was den Steuerzahler wiederrum Milliarden Dollar kosten würde.

 

Neil Young “Roll Another Number (For the Road)”

Erscheinungsjahr: 1975
Album: Tonight’s the Night
Warum immer so kompliziert? Die simple Message dieses Songs ist, dass der eine oder andere Joint kurzzeitig Kummer und Sorgen vertreiben kann: „Think I’ll roll another number for the road / I feel able to get under any load!”

 

Rick James “Mary Jane”

Erscheinungsjahr: 1978
Album: Come Get It!
„Mary Jane I love her, Mary baby, baby, baby, baby, Mary Jane”, heißt es in diesem Rick-James-Klassiker. Und für alle, die in den letzten 40 Jahren mit keinerlei Popkultur in Berührung gekommen sind: Mary Jane ist ein Slangausdruck für Marihuana.

 

Tom Petty “You Don’t Know How It Feels”

Erscheinungsjahr: 1994
Album: Wildflowers
Obwohl das Musikvideo zu “You Don’t Know How It Feels” zensiert wurde, gewann es 1995 einen MTV Music Award. Doch wer sich schon an der Cannabis-Hymne stößt, wird die B-Seite der Single hassen. „Girl on LSD“ ist das, was der Titel verspricht: Eine Beschreibung von Beziehungen, in denen unterschiedliche Drogen konsumiert wurden.

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